Konzernabschluss, Zwischenergebniskonsolidierung

Konzernabschluss: Zwischenergebniskonsolidierung

Herausrechnung aller Gewinne und Verluste aus Geschäften zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gem. § 304 I HGB, da diese Beträge aus Sicht des Konzerns als wirtschaftliche Einheit noch nicht realisiert sind.
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Zwischenergebnis
Ein Zwischenergebnis ist definiert als die Differenz zwischen dem Wertansatz eines konzernintern gelieferten Vermögensgegenstandes in der Einzelbilanz des empfangenden Unternehmens und dem Wert, der diesem Vermögensgegenstand aus Konzernsicht (Konzernherstellungs- oder -anschaffungskosten) zugrunde zu legen ist.

Zwischenergebniseliminierung

Die Zwischenergebniseliminierung ist durchzuführen für Zwischengewinne und Zwischenverluste. Sie erstreckt sich auf Lieferungen sowohl im Umlauf- als auch Anlagevermögen. In Sonderfällen, insbesondere bei Geringfügigkeit, kann auf die Zwischenergebniskonsolidierung verzichtet werden (§ 304 II HGB).

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Quelle & Zitierlink

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/konzernabschluss-zwischenergebniskonsolidierung/9

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