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26.04.2017 15:15
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Alibaba-Gründer Jack Ma: "Es wird viel mehr Schmerz geben"

Düstere Zukunftsprognose: Alibaba-Gründer Jack Ma: "Es wird viel mehr Schmerz geben" | Nachricht | finanzen.net
Düstere Zukunftsprognose
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Immer wieder versuchen sich auch Unternehmer und Milliardäre an Zukunftsprognosen. Auch Alibaba-Gründer Jack Ma hat sich nun auf einer Konferenz geäußert und eine ziemlich düstere Prognose abgegeben.
Jack Ma, Alibaba-Gründer und einer der reichsten Männer Chinas, erregte am Wochenende auf einer Konferenz in seinem Heimatland viel Aufsehen. Der 52-Jährige traf Aussagen, die für ihn eher ungewöhnlich sind.

"Viel mehr Schmerz als Freude"

Seine düstere Prognose: "In den nächsten 30 Jahren wird die Welt viel mehr Schmerz als Freude sehen. In den nächsten drei Jahrzehnten werden soziale Konflikte Auswirkung auf alle Branchen und Gesellschaftsschichten haben." Er habe bereits vor 15 Jahren Reden gehalten, um alle daran zu erinnern, dass sich das Internet auf alle Bereiche auswirken wird, doch damals habe ihm niemand zugehört, so Ma weiter. Doch trotz aller Schwarzmalerei hat der Milliardär eine Empfehlung, wie die Welt mit den Veränderungen umgehen sollte.

Automatisierung der Feind traditioneller Unternehmen

Bereits vor Jahren warnte Ma vor den Konsequenzen des Online-Handels, vor allem für Einzelhändler. Nun sieht er die Problematik auch in der Automatisierung von Herstellungsprozessen, so dass immer weniger klassische Arbeiter beschäftigt werden. "Maschinen sollten nur die Arbeit verrichten, die Menschen nicht tun können. Nur auf diesem Wege haben wir die Möglichkeit Maschinen als Partner des Menschen zu sehen und nicht als Ersatz des Menschen", so Ma.

Auf den ersten Blick scheinen solche Aussagen im krassen Gegensatz zu seinem eigenen Konzern zu stehen. Doch Kritikern erklärt der Milliardär immer wieder, wie viele Jobs Alibaba und Co. geschaffen hätten.

Alibaba auf dem richtigen Weg?

Zunächst war die Internetplattform Alibaba zwar als Online-Händler an den Start gegangen. Doch in der Zwischenzeit hat die Führungsriege rund um Jack Ma weitere Felder wie das Cloud-Geschäft und sogar den eigenen Bezahldienst "Alipay" deutlich ausgebaut.
Mit dem Börsengang im September 2014 schaffte Alibaba den größten IPO aller Zeiten. Der Konzern nahm durch den Sprung auf das New Yorker Parkett 25,03 Milliarden Dollar ein. Im Januar meldete das Unternehmen einen 54 Prozent höheren Umsatz als im Vorjahresquartal. Auch der Gewinn wurde deutlich gesteigert.

Anleger warten nun auf den Jahresabschluss, welcher im Mai veröffentlicht werden dürfte. Ob sich die düsteren Zukunftsvisionen des CEOs auch auf die Prognosen auswirken, bleibt abzuwarten.



Redaktion finanzen.net

Bildquellen: ChinaFotoPress/ChinaFotoPress via Getty Images

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