Hypoport-Aktie gibt nach: Finanzdienstleister peilt deutliche Steigerung der Profitabilität bis 2029 an

Hypoport will seine Ebit-Rohertragsmarge bis Ende des Jahrzehnts verdoppeln und bestätigt zugleich die Zahlen für 2025 sowie den Ausblick für 2026.
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Der Finanzdienstleister Hypoportwill in den kommenden Jahren seine Profitabilität steigern. "Bis zum Ende des Jahrzehnts erwarten wir für unsere gesamte Gruppe aufgrund der Skalierung unserer Geschäftsmodelle eine Verdoppelung der Ebit-Rohertragsmarge", sagte Ronald Slabke am Montag laut Mitteilung. Auf Nachfrage präzisierte ein Unternehmenssprecher, dass dieses Ziel bis Ende 2029 erreicht werden soll. Vergleichsmaßstab sind die 2025 erreichten 12,4 Prozent. An der Börse verpuffte die zunächst einsetzende Begeisterung rasch.
In den ersten Handelsminuten sprang das im SDAX notierte Papier fast 10 Prozent nach oben, kam dann aber etwas zurück. Zuletzt notierte die Aktie jedoch 2,26 Prozent im Minus bei 78 Euro. Seit Jahresbeginn müssen Anleger momentan einen Abschlag von über einem Drittel verzeichnen. In den vergangenen 12 Monaten ist der Wert der Aktie sogar um mehr als die Hälfte geschrumpft.
Hypoport hatten die ab 2022 gestiegenen Zinsen in Folge des Ukraine-Kriegs schmerzlich zu spüren bekommen, da sich die Immobilienfinanzierung dadurch verteuerte und somit die Geschäfte der Berliner belasteten. 2021 hatte die Marge bereits bei 19,1 Prozent gelegen.
Die Zahlen für 2025 und seine ebenfalls bereits Ende Februar ausgegebene Prognose für 2026 bestätigte Hypoport am Montag.
/lew/err/stk
BERLIN (dpa-AFX)
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