MARKT USA/Börse gut behauptet erwartet - Warten auf Trump-Rede

21.01.26 12:16 Uhr

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Die US-Börsen dürften sich nach den kräftigen Abgaben vom Vortag zur Wochenmitte stabilisieren. Die Futures auf die großen Aktienindizes deuten eine gut behauptete Eröffnung am Kassamarkt an. Eine Erholung dürfte zunächst ausbleiben, denn vor dem mit Spannung erwarteten Auftritt von US-Präsident Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos werden sich die Anleger voraussichtlich zurückhalten.

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Zentrales Thema in Davos und an der Börse bleibt der Streit um das zu Dänemark gehörende Grönland, auf das Trump Anspruch erhebt. Der US-Präsident hat jenen europäischen Nato-Ländern, die als Ausdruck ihrer Solidarität mit Dänemark am Wochenende Soldaten dorthin sandten, Strafzölle angedroht. Die EU hat für diesen Fall Gegenmaßnahmen angekündigt.

Unterdessen wächst am Markt die Sorge um die japanische Staatsverschuldung, die schon am Vortag zu einem Ausverkauf japanischer Staatsanleihen geführt hatte, worauf deren Renditen rasant gestiegen waren. Im Sog der japanischen Schuldtitel waren auch die Anleihekurse anderer Länder gefallen.

An Konjunkturdaten stehen die Bauausgaben aus dem Oktober auf der Agenda. Daneben rückt der Umgang Trumps mit der US-Notenbank wieder in den Blick: Vor dem Obersten Gerichtshof der USA findet eine mündliche Anhörung über die Rechtmäßigkeit der Entlassung von Fed-Gouverneurin Lisa Cook durch den Präsidenten statt. Die Entlassung Cooks wegen des - unbewiesenen - Vorwurfs des Hypothekenbetrugs ist Teil einer Kampagne der Regierung Trump, die Notenbank dem Willen des Präsidenten zu unterwerfen. Auch Fed-Chef Jerome Powell ist immer wieder Ziel von Trumps Attacken, weil er sich dem Drängen des Präsidenten, die Zinsen zu senken, bisher widersetzt hat.

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Am US-Anleihemarkt erholen sich die Kurse, im Gegenzug kommen die Renditen leicht zurück. US-Finanzminister Scott Bessent sieht im Anstieg der US-Renditen vom Mittwoch keinen Grund zur Besorgnis und widerspricht damit Beobachtern, die von einem Ausverkauf von US-Assets aufgrund der jüngsten politischen Spannungen sprechen. Er stehe vielmehr im Zusammenhang mit dem kräftigen Anstieg der japanischen Anleiherenditen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen sinkt um 1 Basispunkt auf 4,28 Prozent. Der Dollar zeigt sich nach dem Rücksetzer vom Dienstag behauptet.

Weiterhin großen Zulauf verzeichnet angesichts der politischen Unsicherheit Gold. Der Preis des Edelmetalls steigt auf immer neue Rekordhochs. Die Ölpreise tendieren derweil leichter. Die Akteure am Ölmarkt fürchten, dass der neue Zollstreit die Weltwirtschaft schwächt und die Nachfrage nach Öl dämpft.

Daneben geht die Bilanzsaison in eine neue Runde mit Zahlen von - unter anderem - Johnson & Johnson und Travelers.

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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

January 21, 2026 06:16 ET (11:16 GMT)

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DatumRatingAnalyst
01.06.2021JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
13.10.2020JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
27.08.2019JohnsonJohnson kaufenGoldman Sachs Group Inc.
27.08.2019JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
16.07.2019JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
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01.06.2021JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
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23.01.2019JohnsonJohnson Equal WeightBarclays Capital
21.07.2016JohnsonJohnson HoldDeutsche Bank AG
13.06.2016JohnsonJohnson NeutralGoldman Sachs Group Inc.
27.01.2016JohnsonJohnson HaltenIndependent Research GmbH
21.01.2016JohnsonJohnson HaltenIndependent Research GmbH
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17.04.2018JohnsonJohnson SellGoldman Sachs Group Inc.
21.07.2017JohnsonJohnson SellBTIG Research
20.05.2016JohnsonJohnson SellStandpoint Research
17.10.2012JohnsonJohnson verkaufenIndependent Research GmbH
10.10.2012JohnsonJohnson sellGoldman Sachs Group Inc.

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