MARKT USA/Leichte Abgaben nach Rekordjagd erwartet
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Nach der Rekordjagd am Dienstag deuten sich zur Wochenmitte leichte Abgaben an der Wall Street an. Sowohl der Dow-Jones-Index als auch der S&P-500 hatten am Vortag Allzeithochs markiert - angefeuert von den weiter zunehmenden Zinssenkungshoffnungen. Der Fokus dürfte sich zunehmend auf die anstehenden US-Konjunkturdaten richten, mit den US-Arbeitsmarktdaten für Dezember am Freitag als Höhepunkt. Die Daten könnten Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank liefern, heißt es. Der Future auf den S&P-500 reduziert sich aktuell um 0,2 Prozent.
Vor der Startglocke steht der ADP-Arbeitsmarktbericht für Dezember auf der Agenda. Dazu wird die Zahl der offenen Stellen, allerdings für den November, bekannt gegeben. Beide Daten könnten erste Hinweise auf den US-Arbeitsmarktbericht für Dezember liefern. Nach der Eröffnung folgen noch der Auftragseingang der Industrie für Oktober sowie der ISM-Index für das Nicht-verarbeitende Gewerbe aus dem Dezember.
Die Entwicklungen rund um Venezuela bewegen das Sentiment weiter nicht. "Es gibt weiterhin wenig Anzeichen für eine Eskalation der Spannungen", sagt Michael Brown, Stratege bei Pepperstone. Die Pläne der Trump-Administration in Bezug auf Grönland könnten zwar die lang etablierte globale Ordnung durcheinanderbringen, hätten die Märkte allerdings auch nicht erschüttert. US-Außenminister Marco Rubio spielte die Bedrohung durch eine militärische Aktion herunter und teilte mit, dass das Ziel des Weißen Hauses darin bestehe, die Insel von Dänemark zu kaufen, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Personen, die mit den Diskussionen vertraut sind.
Bei den Einzelwerten geht es für die Chevron-Aktie vorbörslich 0,7 Prozent nach oben. Die Financial Times berichtet, dass Chevron und die Beteiligungsgesellschaft Quantum Capital Group planen, ein Gebot für die internationalen Vermögenswerte von Russlands Lukoil abzugeben. Dagegen geht es für die Bergbauwerte Newmont und Freeport-McMoRan um bis zu 1,7 Prozent nach unten. Teilnehmer verweisen auf die Abgaben bei Gold und Kupfer nach den jüngst deutlichen Aufschlägen. Für den Goldpreis geht es um 0,7 Prozent abwärts, Kupfer verliert 1,2 Prozent.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/ros/flf
(END) Dow Jones Newswires
January 07, 2026 05:52 ET (10:52 GMT)
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