Sorge vor möglicher Eskalation des Nahostkrieges setzt Börsen in Asien unter Druck

Die Aussicht auf eine Eskalation des Nahostkrieges belastete am Donnerstag die asiatischen Aktienmärkte. Es kam zu teils deutlichen Verlusten
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In Tokio fiel der japanische Leitindex Nikkei 225 bis zum Handelsende um 1,02 Prozent auf 38.488,34 Punkte - angeführt von Verlusten bei Elektronik- und Pharmawerten. So gaben etwa die Papiere von Sony und Daiichi Sankyo teils deutlich ab.
Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite letztlich um 0,79 Prozent schwächer bei 3.362,11 Zählern.
In Hongkong sackte der Hang Seng schlussendlich um 1,99 Prozent auf 23.237,74 Einheiten ab.
Die Möglichkeit einer Eskalation des Nahostkrieges belastete am Donnerstag die asiatischen Aktienmärkte. US-Präsident Donald Trump hat laut Kreisen Angriffspläne gegen den Iran abgesegnet, hält den endgültigen Einsatzbefehl aber zurück. Er wolle abwarten, ob die Regierung in Teheran zur Aufgabe ihres Atomprogramms bereit sei, sagten drei mit den Überlegungen vertraute Personen.
Von Panik konnte aber keine Rede sein. Die Ölpreise fallen zum Teil sogar und der japanische Yen, der zunächst als vermeintlich sicherer Hafen angezogen hatte, gibt seine Aufschläge zum Teil wieder ab.
Makrodaten, Entscheidungen von Notenbanken und sogar die Handelspolitik von Präsident Trump träten aktuell angesichts der militärischen Eskalation im Nahen Osten in den Hintergrund, urteilte Ökonom Elmar Völker von der LBBW. Insofern lieferte der Zinsentscheid der US-Notenbank kaum Impulse, zumal er auch keine Überraschungen zu Tage gefördert hatte. Wie erwartet hielt die Fed den Leitzins stabil und die Tür für weitere Zinssenkungen im zweiten Halbjahr offen. Jedoch senkten die Währungshüter ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr. Während der anschließenden Pressekonferenz wies Fed-Chairman Jerome Powell aber zugleich auf erhöhte Inflationsgefahren hin, die sich aus der Zollpolitik der US-Regierung und dem Nahostkonflikt ergeben könnten.
DOW JONES
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