Technologiekrieg

AMD- und Intel-Aktien tiefer: Chinesische Telekomkonzerne sollen keine US-Chips mehr verwenden

12.04.24 22:12 Uhr

NASDAQ-Titel AMD-Aktie und Intel-Aktie tiefrot: Telekomkonzerne Chinas sollen US-Chips komplett verbannen | finanzen.net

Die Aktien der NVIDIA-Konkurrenten Intel und AMD ziehen am Freitag die Blicke der Anleger auf sich.

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So geben die Aktien der Chipkonzerne Intel und AMD deutlich ab. Hintergrund der Kursverluste ist ein Bericht des "Wall Street Journal", wonach chinesische Telekomkonzerne auf Geheiß der Regierung des Landes mittelfristig keine Computerchips aus dem Ausland mehr nutzen sollen. Beamte der größten Telekommunikationsanbieter des Landes wurden demnach angewiesen, die Nutzung ausländischer Prozessoren bis 2027 auslaufen zu lassen. Ebenfalls forderte die chinesische Regierung die staatlichen Mobilfunkbetreiber dazu auf, ihre Netze auf das Vorhandensein ausländischer Halbleiter zu prüfen und Zeitpläne für den Austausch zu erstellen.

Branchenexperten warnen vor negativen Auswirkungen

Branchenexperten zufolge könnten Intel und AMD am stärksten von dieser Maßnahme betroffen sein, so das "Wall Street Journal". Diese Unternehmen sind führend in der Herstellung von CPUs, die in den Servern von Mobilfunkbetreibern eingesetzt werden. Darüber hinaus könnten auch andere Firmen, die Komponenten für die Mobilfunkinfrastruktur liefern, negative Auswirkungen spüren. Allgemein steht fest: Der Technologiekrieg zwischen China und den USA wird mit Hochdruck weitergeführt, was den US-Halbleitersektor weiterhin belasten dürfte. Laut einem von der Deutsche Presse-Agentur befragten Branchenexperten seien die jüngsten Anordnungen der chinesischen Regierung aber lediglich eine Erweiterung dessen, was im Grunde schon bekannt sei.

Anleger nicht begeistert

Die Anleger reagieren verschnupft auf die Nachricht. Bei Intel und AMD zeigt sich jeweils ein hoher Abgabedruck: Im NASDAQ-Handel verloren die Papiere von AMD 4,23 Prozent auf 163,28 US-Dollar. Die Intel-Anteilsscheine gaben daneben 5,16 Prozent auf 35,69 US-Dollar nach.

Redaktion finanzen.net / dpa-AFX

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Bildquellen: Maurice NORBERT / Shutterstock.com, AMD Global

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DatumRatingAnalyst
27.02.2024AMD (Advanced Micro Devices) Market-PerformBernstein Research
31.01.2024AMD (Advanced Micro Devices) BuyUBS AG
02.11.2022AMD (Advanced Micro Devices) NeutralUBS AG
22.02.2022AMD (Advanced Micro Devices) OutperformBernstein Research
02.02.2022AMD (Advanced Micro Devices) OverweightBarclays Capital
DatumRatingAnalyst
31.01.2024AMD (Advanced Micro Devices) BuyUBS AG
22.02.2022AMD (Advanced Micro Devices) OutperformBernstein Research
02.02.2022AMD (Advanced Micro Devices) OverweightBarclays Capital
02.02.2022AMD (Advanced Micro Devices) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
12.08.2019AMD (Advanced Micro Devices) OutperformCowen and Company, LLC
DatumRatingAnalyst
27.02.2024AMD (Advanced Micro Devices) Market-PerformBernstein Research
02.11.2022AMD (Advanced Micro Devices) NeutralUBS AG
02.02.2022AMD (Advanced Micro Devices) NeutralJP Morgan Chase & Co.
01.08.2019AMD (Advanced Micro Devices) HoldThe Benchmark Company
31.07.2019AMD (Advanced Micro Devices) HoldCraig Hallum
DatumRatingAnalyst
18.07.2017AMD (Advanced Micro Devices) UnderweightBarclays Capital
07.07.2015AMD SellUBS AG
23.08.2012Advanced Micro Devices (AMD) underperformMacquarie Research
23.07.2012Advanced Micro Devices (AMD) underperformMacquarie Research
11.07.2012Advanced Micro Devices (AMD) sellGoldman Sachs Group Inc.

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