22.06.2021 22:17

Mike Novogratz sieht sich abzeichnende Katalysatoren für den Bitcoin-Preis

Bitcoin-ETF: Mike Novogratz sieht sich abzeichnende Katalysatoren für den Bitcoin-Preis | Nachricht | finanzen.net
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Der ehemalige Hedgefonds-Manager und CEO von Galaxy Digital, Michael Novogratz, ist trotz der Preiskorrektur des Bitcoins im Mai fest von der Cyberwährung überzeugt. Der "Warren Buffett der Kryptowährungen" sieht sogar neue Katalysatoren, welche den Bitcoin-Preis schon bald antreiben könnten.
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• Novogratz geht von Gewinnmitnahmen bei institutionellen Anlegern im Mai aus
• Die Zulassung eines Bitcoin-ETF könne den Bitcoin-Kurs antreiben
• SEC im Wandel - Öffnung gegenüber Kryptowährungen wahrscheinlicher

Der Bitcoin-Crash und institutionelle Anleger

Die beliebteste Kryptowährung hat ein paar äußerst rasante Monate hinter sich. Nach einem starken Jahresauftakt und einer anhaltenden Rally, bei welcher im April ein neues Allzeithoch bei 64.829 US-Dollar erzielt werden konnte, ist der Bitcoin nach der wiederauftauchenden Diskussion über die Umweltverträglichkeit der Cyberwährung, einer ablehnenden Haltung Chinas und generellen Gewinnmitnahmen auf unter 40.000 US-Dollar gefallen und konsolidiert derzeit in einer Range zwischen etwa 33.000 und 40.000 US-Dollar. Die vorherige Hausse wurde teilweise auf vermehrt institutionelle Anleger und Investitionen großer Unternehmen zurückgeführt. In einem Interview mit Yahoo Finance stellt Krypto-Experte Novogratz die Behauptung auf, dass viele dieser institutionellen Anleger im Mai Kasse gemacht haben. Sie seien etwa ein Jahr vorher beim Bitcoin eingestiegen und haben hohe Gewinne erzielt, da seien Gewinnmitnahmen ganz normal, was den Abwärtsdruck für den Bitcoin noch verstärke. Die institutionellen Anleger verwalten den größten Teil des Geldes, weswegen sie auch für die Kryptowährungen eine zentrale Rolle spielen. Die nächste Welle von institutionellen Investitionen wird aber kommen, ist sich Novogratz sicher. Allein durch das immer weiter steigende Interesse der Privatanleger könnten Institutionen Bitcoin, Ethereum und Co. nicht außer Acht lassen, so titelte die FAZ.

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Bitcoin-ETF als Kurstreiber?

Neben dem Wiederkehren der institutionellen Anleger sieht Novogratz einen weiteren, zentralen Katalysator für den Bitcoin-Kurs: Die Zulassung von Bitcoin-ETFs in den USA. Die Securities and Exchange Commission (SEC) habe mehrere Anträge auf Genehmigung bereits auf dem Tisch liegen. Einer von diesen Anträgen auf einen Bitcoin-ETF kommt vom Novogratz' Unternehmen Galaxy Digital selbst. ETFs haben sich zu einem favorisierten Anlageprodukt der breiten Masse entwickelt und könnten viel Geld mobilisieren. Wenn Bitcoin-ETFs zugelassen werden, dann würde man auch wieder steigende Bitcoin-Kurse sehen, so Novogratz. Er sei sich sicher, dass der eigene Bitcoin-ETF bis zum Ende des Jahres genehmigt werden würde. Optimistisch stimmt ihn dabei auch die Ernennung von Gary Gensler zum neuen Vorsitzenden der SEC. Gensler ist als Blockchain-Experte bekannt und wird als krypto-freundlicher als sein Vorgänger Jay Clayton gehandelt, so Christian Stede von BTC-ECHO.

Hester Peirce: "Der Bitcoin-ETF wird kommen"

Nicht nur Novogratz geht davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein Bitcoin-ETF kommen wird, auch die SEC-Kommissarin Hester Peirce äußerte sich auf der Crypto Finance Conference in St. Moritz zuversichtlich. "Ich denke, dass wir irgendwann einen Bitcoin-ETF sehen werden", sagte sie in einem Talk mit dem Blockchain-Experten David Wachsman, wie BTC-Echo berichtete. Auf einen genauen Zeitpunkt wollte sie sich jedoch nicht festlegen. Ob ein Bitcoin-ETF kommen wird und ob Novogratz Recht behält und die Verfügbarkeit eines solchen ETFs den Bitcoin-Kurs antreibt, bleibt also vorerst abzuwarten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Wit Olszewski / Shutterstock.com, Jaruwan Jaiyangyuen / Shutterstock.com
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