29.01.2019 20:00

Jeff Schumacher: Der Bitcoin wird auf null fallen

Blockchain mit Potenzial: Jeff Schumacher: Der Bitcoin wird auf null fallen | Nachricht | finanzen.net
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Wenn es um die Zukunftsaussichten des Bitcoin geht, gehen die Meinungen von Branchenexperten auseinander. Während die einen der digitalen Währung eine rosige Zukunft prophezeien, glauben andere wie Jeff Schumacher, dass der Bitcoin bald nichts mehr wert sein wird.
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So äußerte der Unternehmer und Gründer des Investitionsunternehmens BCG Digital Ventures, Jeff Schumacher, gegenüber CNBC: "Ich bin der Auffassung, dass er [der Bitcoin] auf null fallen wird", so Schumacher, "Ich glaube nicht, dass er als Währung fungieren kann. Er basiert auf nichts". Dass der Bitcoin dennoch eine "großartige Technologie" sei, verneint er nicht. Im Gegenteil: Schumacher ist ein großer Investor in Unternehmen, deren Geschäft auf der Blockchain-Technologie beruht.

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Blockchain als zukünftige Infrastruktur für Transaktionen

Dem Unternehmer zufolge sei die Industrie gerade dabei, "offene dezentrale Systeme" zu schaffen. Diese würden letztendlich die Protokolle der nächsten Generation oder die Infrastruktur darstellen, die ähnlich wie das Cloud-Computing vor allem Unternehmen zugute kommen könnten. Die breitangelegte Anpassung der Blockchain-Technologie könnte Schumacher zufolge bereits in den nächsten drei Jahren erfolgen. Andere Diskussionsteilnehmer, die auf CNBC gemeinsam mit Schumacher über die Zukunft des Bitcoins debattierten, stimmten ihm in diesem Punkt zu.

Edith Yeung, Partner von 500 Mobile Collective, fügte hinzu, dass die Anpassung der Blockchain für Transaktionen in Asien derzeit im Gange ist. Sie könnte schon vor den USA und Europa volle Anwendung finden. Unternehmer und Investor Glenn Hutchins glaubt, dass Verbraucher es letztendlich nicht interessieren würde, welche Art von Blockchain sie benutzen, sondern lediglich wie gut die praktische Anwendung ist.

Was wird aus Bitcoin?

Die Rolle des Bitcoin selbst besteht den Diskussionsteilnehmern zufolge darin, lediglich als Wertanlage zu fungieren. Andere Branchenexperten sind indes anderer Meinung. So äußerte NASDAQ-Chefin Adena Friedman, dass der Bitcoin und allgemein Kryptowährungen sehr wohl die globale Währung der Zukunft sein können. Ersterer verlor zwar im Vorjahr massiv an Wert, dennoch sei es "schwierig, die enorme Investitionssumme zu ignorieren, die Investoren […] in den letzten Jahren in digitale Währungen investiert haben". Demzufolge ist sie laut dem Portal "BTC Echo" der Ansicht, dass der Bitcoin die Chance verdiene, "eine nachhaltige Zukunft in unserer Wirtschaft zu finden".

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Steve Heap / Shutterstock.com, GeniusKp / Shutterstock.com

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