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06.05.2016 16:43

US-Arbeitsmarktbericht bewegt Eurokurs nicht nachhaltig

Devisen zum Wochenende: US-Arbeitsmarktbericht bewegt Eurokurs nicht nachhaltig | Nachricht | finanzen.net
Devisen zum Wochenende
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Der US-Arbeitsmarktbericht hat den Eurokurs am Freitag nicht nachhaltig bewegt. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,1405 Dollar.
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Er bewegte sich damit auf dem Niveau aus dem frühen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1427 (Donnerstag: 1,1439) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8751 (0,8742) Euro.
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Der Eurokurs stieg kurz nach der Veröffentlichung des amerikanischen Arbeitsmarktberichts bis auf 1,1479 Dollar, gab seine Gewinne jedoch rasch wieder ab. Die US-Wirtschaft hatte im April so wenig Arbeitsplätze geschaffen wie seit sieben Monaten nicht mehr. Die Beschäftigungsentwicklung war zudem merklich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. "Dies spiegelt wohl wieder, dass die Wirtschaft zuletzt langsamer expandierte", kommentierte Christoph Balz von der Commerzbank die Daten. Insgesamt zeige der Bericht aber, dass die Erholung intakt sei. So seien seit dem Tiefpunkt der Beschäftigung im Februar 2010 insgesamt 14,2 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze entstanden, so Balz.

Der Bericht ist auch nach Einschätzung der Analysten von Capital Economics kein Signal für eine breite Wirtschaftsschwäche in den USA. Sie verweisen auf die Entwicklung der durchschnittlichen Stundenlöhne. Diese waren zum Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen. Der Zuwachs im Vormonat wurde von 0,3 auf 0,2 Prozent nach unten korrigiert. Bankvolkswirte hatten die aktuelle Entwicklung erwartet. "Da der Arbeitsmarkt sich immer mehr der Vollbeschäftigung annähert, dürften auch die Stundenlöhne weiter steigen", erwartet Capital Economics.

Die Erwartungen, dass die US-Notenbank Fed ihre Leitzinsen noch im Juni anheben könnte, tendierten nach den Zahlen gegen Null. Die Wahrscheinlichkeit wird an den Finanzmärkten mit lediglich vier Prozent bewertet. Dabei spricht zumindest die Lohnentwicklung für ein etwas schnelleres Vorgehen. Schließlich gilt die schwache Inflation als einer der Gründe für das vorsichtige Vorgehen der Fed. "Die Notenbank wird aber nicht den Mut haben, erneut an der Zinsschraube zu drehen", kommentierte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Die Fed-Mitglieder seien stark verunsichert und wollten nichts falsch machen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78850 (0,78860) britische Pfund (EUR/GBP), 122,23 (122,51) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,1070 (1,1018) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1289,00 (1280,25) Dollar gefixt.

/jsl/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Aaron Amat / Shutterstock.com
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