Krypto News Rückblick: Das war diese Woche wichtig!
Werbemitteilung unseres Partners
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich
Ausführliche Informationen zur Werbung von CryptoPR auf finanzen.net finden Sie hier.
In der vergangenen Handelswoche gerieten die Kryptomärkte spürbar unter Druck. Sowohl Bitcoin als auch Ethereum verzeichneten deutliche Kursverluste und gaben einen Großteil ihrer jüngsten Gewinne wieder ab. Die Unsicherheit unter Anlegern nahm sichtbar zu, während viele Anleger vorerst an der Seitenlinie blieben. Trotzdem war die Woche alles andere als ereignislos. Hinter den fallenden Kursen spielten sich mehrere wichtige Entwicklungen ab, die langfristig für die Branche relevant sind.
Im folgenden Krypto-News-Rückblick fassen wir zehn Themen zusammen, die Anleger aus der letzten Woche unbedingt kennen sollten.
Winklevoss-Brüder setzen auf Zcash-Zukunft
In der vergangenen Woche sorgten Tyler und Cameron Winklevoss mit einem gezielten Schritt für neue Aufmerksamkeit rund um Zcash. Während der Privacy-Coin zuletzt deutlich unter Kursdruck stand und im Markt eher ein Schattendasein führte, entschieden sich die beiden, ein klares Signal für die langfristige Entwicklung zu setzen. Rund 3.221 ZEC im Gegenwert von etwa 1,2 Millionen US-Dollar flossen an Shielded Labs, ein unabhängiges Entwicklerteam, das an der technischen Infrastruktur von Zcash arbeitet.
Gerade die Unabhängigkeit von Shielded Labs spielte für die Spender eine zentrale Rolle. Die Unterstützung zeigt, dass trotz schwacher Marktphase weiterhin an die technologische Relevanz von Zcash geglaubt wird.
CertiK plant Schritt auf das Börsenparkett
In der vergangenen Woche sorgte der Web3-Sicherheitsanbieter CertiK mit IPO-Ambitionen für Aufmerksamkeit in der Kryptobranche. Zwar befinden sich die Pläne noch in einem frühen Stadium, doch das Unternehmen machte klar, dass eine Börsennotierung als strategisches Ziel verfolgt wird, um insbesondere institutionelles Vertrauen zu stärken. CertiK wurde 2018 gegründet und hat sich auf Smart-Contract-Audits und Blockchain-Security-Tools spezialisiert. Nach eigenen Angaben wurden inzwischen mehr als 5.000 Projekte geprüft und digitale Vermögenswerte im Umfang von rund 600 Milliarden US-Dollar abgesichert. Anders als viele Krypto-Firmen basiert das Geschäftsmodell nicht auf Tokens, sondern auf Audits, Monitoring-Software und Abonnements, was für traditionelle Investoren attraktiver wirkt. Der mögliche Börsengang würde zudem in einen breiteren Trend passen, da 2026 mehrere Krypto-Unternehmen ähnliche Schritte planen.
Flash-Crash zwingt Paradex zum Rollback
Ferner sorgte ein ungewöhnlicher Zwischenfall bei der dezentralen Börse Paradex für erhebliche Unruhe unter Tradern. Während geplanter Wartungsarbeiten auf der auf Starknet basierenden Plattform kam es zu einem Fehler bei der Datenmigration, der den Bitcoin-Preis innerhalb des Systems kurzzeitig auf null US-Dollar fallen ließ. Dieser offensichtliche Systemfehler hatte massive Folgen: Zahlreiche gehebelte Positionen wurden automatisch liquidiert, bevor der Handel vollständig gestoppt werden konnte. Das Team entschied sich anschließend für einen drastischen, aber konsequenten Schritt und setzte die Chain per Rollback auf einen früheren Zustand zurück, um die fehlerhaften Transaktionen rückgängig zu machen. Nach rund acht Stunden war Paradex wieder erreichbar.
NYSE bringt Aktien auf die Blockchain
Zugleich kündigte die New York Stock Exchange einen strategisch bedeutsamen Schritt an, der die Struktur der Kapitalmärkte verändern könnte. Die traditionsreichste Börse der Welt will eine eigene Plattform für den Handel und die On-Chain-Abwicklung tokenisierter Aktien und ETFs aufbauen. Das Ziel ist es, Wertpapiere künftig rund um die Uhr, in Bruchteilen und mit nahezu sofortigem Settlement handelbar zu machen. Technologisch soll dafür das bestehende Pillar-Matching-System mit blockchainbasierter Nachhandels-Infrastruktur verbunden werden, auch über mehrere Blockchains hinweg. Die tokenisierten Aktien sollen wirtschaftlich vollständig klassischen Papieren entsprechen, inklusive Dividenden- und Stimmrechten. Strategisch fügt sich das Projekt in die breitere Digitalagenda des Mutterkonzerns ICE ein, der parallel an 24/7-Clearing und tokenisierten Einlagen mit Großbanken arbeitet.
Bitcoin Hyper trotzt schwachem Marktumfeld
Auch im Segment der Bitcoin-Layer-2-Projekte zeigte sich zuletzt ein auffälliger Ausreißer nach oben: Bitcoin Hyper. Während der restliche Kryptomarkt von Zurückhaltung und Unsicherheit geprägt war, setzte der Presale des Projekts seinen starken Lauf fort und überschritt die Marke von 31 Millionen US-Dollar eingesammeltem Kapital.
Direkt zum Bitcoin Hyper Presale

Das Konzept dahinter ist klar umrissen: Bitcoin soll nicht nur Wertspeicher bleiben, sondern eine moderne Ausführungsumgebung für DeFi, Zahlungen und Web3-Anwendungen erhalten, ohne seine Sicherheitsbasis zu verlieren. Technisch setzt Bitcoin Hyper auf eine Brückenarchitektur zur Solana Virtual Machine, um Geschwindigkeit und niedrige Kosten mit der Sicherheit von Bitcoin zu verbinden. Die starke Nachfrage zeigte, dass viele Investoren genau dieses Narrativ für überzeugend halten. Statt Bitcoin zu ersetzen, positioniert sich das Projekt als funktionale Erweiterung.
Direkt zum Bitcoin Hyper Presale
Indien verbannt Privacy-Coins von Börsen
Zuletzt verschärfte Indiens Financial Intelligence Unit (FIU) ihren Kurs gegenüber Kryptowährungen mit starken Anonymitätsfunktionen. Die Behörde erklärte, dass Privacy-Coins wie Monero, Zcash und Dash erhebliche Risiken für Geldwäschebekämpfung und Terrorismusfinanzierung darstellen. In der Folge wurden alle regulierten Kryptobörsen angewiesen, den Handel sowie Ein- und Auszahlungen dieser Assets sofort zu stoppen und die entsprechenden Handelspaare zu entfernen. Für betroffene Anleger bedeutete das praktische Probleme, da Bestände kurzfristig nicht mehr bewegt werden konnten. Gleichzeitig sollen Plattformen strengere KYC- und Überwachungsprozesse einführen und Transaktionsdaten umfassender speichern. Berichten zufolge wird sogar über Einschränkungen bei Transfers in nicht-verwahrte Wallets nachgedacht. Der Schritt ist Teil einer größeren Regulierungsoffensive, die mehr Transparenz in den indischen Kryptomarkt bringen soll.
GameStops Bitcoin-Transfer sorgt für Spekulationen
In der vergangenen Woche rückten On-Chain-Daten rund um GameStop erneut in den Fokus der Märkte. Laut Auswertungen von CryptoQuant hatte das Unternehmen im Mai 2025 insgesamt rund 4.710 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von etwa 107.900 US-Dollar gekauft. Nun zeigen die Blockchain-Daten, dass diese Bestände vollständig zu Coinbase Prime verschoben wurden, einer Plattform, die vor allem von institutionellen Investoren für Verwahrung und Abwicklung größerer Positionen genutzt wird.
Solche Transfers werden am Markt oft als Vorbereitung für mögliche Transaktionen interpretiert, auch wenn sie noch keinen Verkauf beweisen. Beim aktuellen Kursniveau würde ein vollständiger Abbau der Position einen deutlichen Buchverlust von über 80 Millionen US-Dollar bedeuten.
Maxi Doge zeigt relative Presale-Stärke
In der vergangenen Woche blieb das Memecoin-Segment zwar insgesamt unter Druck, doch einzelne Projekte konnten sich der Schwäche entziehen. Eines davon war Maxi Doge, das mit einem bewusst überzeichneten „Fitness-Leverage“-Narrativ gezielt die Degen-Trader-Kultur anspricht. Statt klassischer Utility setzt das Projekt auf ein klares Meme-Branding rund um Disziplin, „1000x-Leverage“-Attitüde und maximale Risikobereitschaft.

Der Markt honorierte diese Story zumindest vorerst: Im laufenden Presale wurden bereits mehr als 4,5 Millionen US-Dollar eingesammelt, was in einem vorsichtigen Umfeld als Zeichen relativer Stärke gewertet wird. Zusätzlich wirbt Maxi Doge mit hohen Staking-Renditen, was kurzfristig weiteres Interesse anziehen kann, den spekulativen Charakter aber auch unterstreicht. Letztlich bleibt das Projekt eine Wette auf Aufmerksamkeit und Community-Dynamik.
USD1 zieht an PayPals Stablecoin vorbei
Ferner meldete World Liberty Financial einen wichtigen Erfolg für seinen USD1-Stablecoin. Laut aktuellen Marktdaten überholte USD1 bei der Marktkapitalisierung den PayPal-Stablecoin PYUSD und setzte sich damit in der zweiten Reihe der Dollar-Stablecoins weiter nach vorne. USD1 ist ein klassisch fiat-gestützter Stablecoin, der durch Bargeld, kurzfristige US-Staatsanleihen und Geldmarktfonds abgesichert sein soll und den Wert von einem US-Dollar eins zu eins abbildet.
Technisch ist der Token auf mehreren Blockchains verfügbar und ermöglicht rund um die Uhr schnelle Abwicklungen. Das Wachstum wurde zuletzt vor allem durch Integrationen und Partnerschaften getrieben, weniger durch Retail-Nachfrage. Mit rund 4,3 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung hat sich USD1 inzwischen klar vor kleinere Wettbewerber geschoben, bleibt aber noch deutlich hinter den Marktführern USDT und USDC zurück.
Bitpanda steigt in Aktienhandel ein
In der vergangenen Woche kündigte auch Bitpanda einen bedeutenden Ausbau seiner Plattform an und öffnete sich damit deutlich stärker für den traditionellen Finanzmarkt. Ab dem 29. Januar will das Wiener Fintech den Handel mit echten Aktien und ETFs ermöglichen und sein Angebot damit über Kryptowährungen und Edelmetalle hinaus erweitern. Geplant sind mehr als 10.000 Werte, die bereits ab einem Euro pro Trade, auch in Bruchteilen und ohne klassische Provisionen handelbar sein sollen. Zusätzlich wurden Sparpläne für tausende Titel angekündigt, was den Einstieg für viele Nutzer besonders niedrigschwellig macht.
Strategisch positioniert sich Bitpanda damit zunehmend als umfassende Investment-App, die digitale und klassische Anlageklassen unter einem Dach vereint. Parallel dazu sorgten Berichte über einen möglichen Börsengang in Frankfurt im Jahr 2026 für zusätzliche Aufmerksamkeit.
Hinweis: Investieren ist spekulativ. Bei der Anlage ist Ihr Kapital in Gefahr. Diese Website ist nicht für die Verwendung in Rechtsordnungen vorgesehen, in denen der beschriebene Handel oder die beschriebenen Investitionen verboten sind, und sollte nur von Personen und auf gesetzlich zulässige Weise verwendet werden. Ihre Investition ist in Ihrem Land oder Wohnsitzstaat möglicherweise nicht für den Anlegerschutz geeignet. Führen Sie daher Ihre eigene Due Diligence durch. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten.
Tyler and Cameron Winklevoss have donated 3,221 ZEC, worth $1.18 million, to Shielded Labs to fund independent Zcash protocol development.
INDIA ORDERS EXCHANGES TO SUSPEND PRIVACY COINS