finanzen.net
18.05.2018 13:23

Marktforscher: 2018 ist das Jahr in dem Bitcoin institutionell wird

Nach Krypto-Hype: Marktforscher: 2018 ist das Jahr in dem Bitcoin institutionell wird | Nachricht | finanzen.net
Nach Krypto-Hype
Folgen
Ob Bitcoin, Litecoin, Ripple, Ether oder andere digitale Coins: Im vergangenen Jahr verfiel die Welt der Kryptowährungsmanie. Das öffentliche Interesse hat sich im laufenden Jahr etwas beruhigt, doch nun könnten die nächsten Sympathisanten auf Bitcoin und Co. zugehen.
Werbung
Nach seinen Höchstständen um die 20.000-Dollar-Marke im Dezember 2017 kam der Bitcoin mittlerweile deutlich zurück. Auch andere Cyberdevisen notieren inzwischen weit entfernt von ihren Rekordhöhen. Doch nach dem Hype ist vor dem Boom, meint zumindest ein US-amerikanisches Marktforschungsunternehmen.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

2017 wurde der Bitcoin "Mainstream"

Im vergangenen Jahr gerieten Kryptowährungen ins Augenmerk der Börsenwelt. Doch nicht nur Experten schauten sich die Cyberdevisen genauer an, auch der breiten Masse wurden die digitalen Token über offene Handelsplätze, gesteigerte Berichterstattung und Beiträge sowie Kommentare in den Sozialen Medien zugänglich gemacht. Informationen rund um den Bitcoin wurden regelrecht aufgesogen. Inzwischen gehören Kryptowährungen zum Börsen-Alltag.
"Wenn 2017 das Jahr war, in dem Kryptowährungen zum Mainstream wurden, dann ist 2018 sicherlich das Jahr, in dem sie institutionell werden", so die Meinung des Marktforschungsunternehmen TABB. Das geht aus einem Bericht des Teams um Chef-Analystin Monica Summerville hervor, welcher CNBC vorliegt.

Krypto-Markt wird nun auch für institutionelle Investoren interessant

Bisher waren die digitalen Token fast ausschließlich in den Händen von Privatanlegern. Durch verschiedene Prozesse könnte sich dieser Umstand jedoch genau in diesem Jahr ändern. Nicht nur, dass etablierte Handelsplätze wie die NASDAQ oder die NYSE in den Vereinigten Staaten planen, Bitcoin-Handel anzubieten, auch das namhafte Geldhaus Goldman Sachs scheint sich immer mehr mit der Kryptowährung anzufreunden, schließlich wurden bereits Spekulationen laut, dass die Großbank an einem eigenen Trading-Desk für Bitcoin und Co. arbeite.

Ob sich diese Vermutung bewahrheitet, bleibt jedoch abzuwarten, denn solche Gerüchte gab es schon im vergangenen Jahr. Im Dezember 2017 ließen die Börsen CME und Cboe den Handel von Bitcoin-Futures über ihre Plattformen zu. Danach stiegen die Kurse der Digitalwährungen deutlich, nur um rund zwei Monate später weit abzufallen. So rutschte der Bitcoin nahezu unter die Marke von 6.000 Dollar.

Was hinderte "das große Geld" bisher an einer Krypto-Investition?

Die Gründe, wieso sich institutionelle Anleger bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht so richtig in den Bitcoin-Markt getraut haben, sind vielfältig. Allein die Schwankungsbreite der Cyberdevisen ist enorm und darum ist das Risiko einer Anlage in Bitcoin schwer kalkulierbar. Dazu kommen behördliche Aspekte: Kryptowährungen sind aktuell keinen Regularien unterworfen. Die Forderungen nach Regulierung werden immer lauter, auch Bitcoin-Handelsplätze geraten immer wieder ins Visier der Behörden (und tragen auch damit zur Volatilität bei). Als dritten Punkt mahnt TABB an, dass es keine gesicherten Informationen zu den digitalen Token gibt, im Gegensatz zu Aktien, deren Unternehmen von der Börsenaufsicht zur Informationspreisgabe verpflichtet sind.

Inzwischen haben sich die Bedingungen jedoch verbessert. Nicht nur sicherheitstechnisch haben Handelsplätze nachgebessert, auch Regulierungen sind ins Rollen gekommen. "Es heißt, dass zusätzliches institutionelles Geld angehäuft und auf die richtigen Bedingungen für den Markteintritt gewartet wird - und wir erwarten, dass es in diesem Jahr beginnt", so die Marktforscher von TABB.

Redaktion finanzen.net

Weitere Infos: Bitcoin kaufen - So geht's

Bildquellen: Godlikeart / Shutterstock.com , ppart / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,13350,0097
0,86
Japanischer Yen123,56851,1785
0,96
Pfundkurs0,89960,0060
0,67
Schweizer Franken1,08330,0032
0,29
Russischer Rubel78,40431,3413
1,74
Bitcoin8646,950241,4404
0,48
Chinesischer Yuan8,05990,0629
0,79

Heute im Fokus

DAX schließt leichter -- EZB weitet PEPP-Programm massiv aus - Milliarden-Konjunkturpaket beschlossen -- American Airlines-Aktie hebt ab -- eBay erhöht Geschäftsausblick -- Bayer, BASF im Fokus

BaFin-Chef: Banken stehen größte Belastungen noch bevor. Amazon vergrößert Frachtflugzeug-Flotte mit Boeing-Flugzeugen. VW-Lkw-Beteiligung Navistar fährt weiter Verluste ein. RAG-Stiftung will Übernahme von thyssenkrupp-Aufzugssparte bald abschließen. Bank of America entschädigt Kunden für überhöhte Fondsgebühren. LVMH überdenkt Tiffany-Deal.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Welche Bedeutung messen Sie ethischen und ökologischen Aspekten in Ihrer Geldanlage bei?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Wirecard AG747206
NEL ASAA0B733
Lufthansa AG823212
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Airbus SE (ex EADS)938914
BayerBAY001
BASFBASF11
TeslaA1CX3T
Plug Power Inc.A1JA81
CommerzbankCBK100
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Allianz840400
Carnival Corp & plc paired120100