Nach US-Inflationsdaten

Darum legt der Euro zu

12.07.24 20:59 Uhr

Euro Dollar Kurs: Warum der Euro am Freitag steigt | finanzen.net

Der Euro hat sich am Freitag im US-Handel über 1,09 US-Dollar gehalten.

Werte in diesem Artikel
Devisen

0,1261 EUR -0,0009 EUR -0,72%

7,9307 CNY 0,0576 CNY 0,73%

0,8350 GBP 0,0017 GBP 0,20%

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160,7640 JPY -0,3160 JPY -0,20%

1,0911 USD 0,0078 USD 0,72%

1,1976 EUR -0,0024 EUR -0,20%

0,0062 EUR 0,0000 EUR 0,27%

0,9165 EUR -0,0067 EUR -0,73%

Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0905 Dollar und erreichte damit das Niveau von Anfang Juni. Im frühen europäischen Geschäft hatte sie nEuro och etwas schwächer tendiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,0890 (Donnerstag: 1,0855) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9182 (0,9212) Euro.

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Belastet wurde der Dollar zuletzt durch das schwächer als erwartet ausgefallene Konsumklima der Universität von Michigan. Es sank im Juli auf den niedrigsten Stand seit November 2023. Volkswirte hatten hingegen einen leichten Anstieg erwartet. Die Inflationserwartungen der Verbraucher gingen etwas zurück.

"Trotz der Erwartung, dass die Inflation nachlässt, bleibt bei den Verbrauchern eine große Frustration über die anhaltend hohen Preise", sagte Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage. "Fast die Hälfte der Verbraucher beklagt spontan, dass die hohen Preise ihren Lebensstandard schmälern."

Die zuvor veröffentlichten Erzeugerpreise stützten den Dollar nur kurzzeitig. Diese waren im Juni merklich stärker gestiegen als erwartet. Sie beeinflussen auch die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Noch am Donnerstag hatte eine gesunkene US-Inflationsrate Zinssenkungserwartungen beflügelt.

Starke Kursbewegungen gab es beim Yen. Am Freitag legte er zu, was Spekulationen über Marktinterventionen der japanischen Zentralbank auslöste. Der Yen leidet unter einer chronischen Schwäche. Zum US-Dollar bewegt er sich gegenwärtig auf dem tiefsten Stand seit Mitte der 1980er Jahre. Als entscheidender Grund gilt die lockere Geldpolitik der japanischen Zentralbank, die sich in ihrer Ausrichtung deutlich von anderen großen Notenbanken absetzt.

/la/he

NEW YORK (dpa-AFX)

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