Signalstörung

Achtung vor Alexa & Google Home - sie können das WLAN verlangsamen

27.01.26 03:30 Uhr

WLAN-Check: Alexa & Google Home bremsen? | finanzen.net

Alexa und Google Home sind praktisch, können aber Ihr WLAN verlangsamen. Experten erklären, warum das passiert - und wie einfache Tricks für mehr Geschwindigkeit sorgen.

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Warum Alexa & Google Home das WLAN stören können

Smart Speaker wie Amazon Alexa oder Google Home gehören längst zum Alltag. Doch was viele nicht wissen: Stehen sie zu nah am Router, kann die Internetgeschwindigkeit darunter leiden. Wie Chip berichtet, arbeiten sowohl Router als auch Bluetooth-Geräte auf ähnlichen Funkfrequenzen - und stören sich dadurch gegenseitig. Das kann zu spürbar gedrosseltem Tempo oder kurzen Verbindungsabbrüchen führen.

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Bandbreitenfresser im Alltag

Auch wenn Alexa im Leerlauf scheinbar nichts tut, ist sie ständig mit dem WLAN verbunden. Dabei entsteht ein kontinuierlicher Datenstrom, der sich laut Allconnect pro Gerät auf rund 7 Megabyte am Tag summiert. Klingt wenig, kann aber in einem Haushalt mit mehreren Smart Speakern schon spürbar werden. Wird Alexa aktiv genutzt - etwa für Musikstreaming, Wetterabfragen oder Smarthome-Steuerung - steigt der Verbrauch deutlich an und kann sich auf bis zu 1 Gigabyte im Monat belaufen.

Das Problem verschärft sich, wenn neben Alexa und Google Home weitere smarte Geräte wie Lampen, Kameras oder TVs gleichzeitig im Einsatz sind. Denn jedes Gerät beansprucht ein Stück vom "Datenkuchen". Je mehr Geräte parallel funken, desto kleiner wird das Stück für den Einzelnen - die Verbindung wird langsamer. Wie Vesternet betont, kann die Gesamtleistung des WLANs dadurch spürbar einbrechen, insbesondere wenn viele Geräte gleichzeitig aktiv sind.

Weitere Störquellen im Haushalt

Nicht nur Alexa oder Google Home können das WLAN ausbremsen. Auch ganz alltägliche Dinge wie Mikrowellen, Babyphones oder sogar Spiegel und große Aquarien beeinträchtigen die Signalqualität. Wie Chip erklärt, sind vor allem ältere Geräte oder solche, die selbst auf Funkfrequenzen arbeiten, besonders störanfällig - sie können das WLAN-Signal zusätzlich schwächen und die Verbindung instabil machen.

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Router-Standort und Frequenzwahl sind entscheidend

Ein stabiler Internetzugang hängt nicht nur von der Bandbreite ab, sondern auch vom richtigen Standort des Routers. Wie Chip betont, sollte er nicht direkt neben Smart Speakern oder anderen Bluetooth-Geräten stehen, da sich die Funksignale sonst gegenseitig stören können. Zusätzlich lohnt es sich, das 5-GHz-Band zu nutzen, das weniger anfällig für äußere Einflüsse ist. Moderne Router übernehmen außerdem automatisch die Kanalwahl, um Überschneidungen mit Nachbar-WLANs zu vermeiden und so die Verbindung zu optimieren.

Praktische Lösungen für ein stabiles WLAN

Ein erster Schritt zu mehr Stabilität ist es, die Zahl der gleichzeitig verbundenen Geräte im Blick zu behalten. Wie Vesternet erklärt, hilft es, unnötige Verbindungen zu trennen oder die Bandbreite aktiv zu überwachen. Bei Haushalten mit vielen smarten Geräten kann es außerdem sinnvoll sein, auf Alternativen wie Zigbee oder Z-Wave zu setzen, die das WLAN entlasten und speziell für Smarthome-Anwendungen entwickelt wurden. Reicht die verfügbare Geschwindigkeit trotz dieser Maßnahmen nicht aus - etwa wenn mehrere Video- oder Streaming-Dienste parallel genutzt werden -, empfiehlt Allconnect, den Internet-Tarif mit höherer Bandbreite zu wählen.

Redaktion finanzen.net

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