finanzen.net
04.11.2016 12:15
Bewerten
(4)

Erste Volksbank erhebt Strafzinsen ab 1 Euro Erspartem

Tabubruch bei Strafzinsen: Erste Volksbank erhebt Strafzinsen ab 1 Euro Erspartem | Nachricht | finanzen.net
Tabubruch bei Strafzinsen
Die Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG verlangt einem Medienbericht zufolge als erste Bank Strafzinsen ab dem ersten gesparten Euro.
Wie die "BILD" berichtet, werden bei der Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG Strafzinsen ab dem ersten gesparten Euro fällig. Für Tagesgeld wird eine Kontoführungsgebühr bei der Genossenschaftsbank aus Görlitz fällig, die sich an der Höhe der Einlage orientiert. Diese liege zwischen 5,00 und 50,00 Euro pro Monat, heißt es weiter.

"Damit bricht das Finanzinstitut erstmals ein Tabu", sagt Daniel Franke, Betreiber des Fachportals Tagesgeldvergleich.net gegenüber "BILD online". "Strafzinsen werden hierzulande von Kunden nicht akzeptiert, weshalb die meisten Banken nicht unbedingt daran interessiert sind, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Allerdings sehen sich einige Institute inzwischen gezwungen, die starken Zinsbelastungen durch den negativen Einlagenzins der EZB umzulegen", so Daniel Franke weiter.

Mit der Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee eG, Volksbank Stendal eG, der Münchener V-Bank und der Deutschen Skatbank (VR-Bank Altenburger Land eG) haben bereits einige Institute in der jüngsten Vergangenheit Strafzinsen erhoben. Allerdings werden diese Strafzinsen in der Regel erst bei einer Einlagensumme ab 100.000 Euro fällig - nicht schon ab einem Euro.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: StockThings / Shutterstock.com, BsWei / Shutterstock
  • Tagesgeld
  • Festgeld
  • Depot
  • Giro
  • Autokredit
  • Privatkredit

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

Wall Street beendet Handel im Plus -- DAX schließt nahe 12.500 Punkte-Marke -- Snapchat-Mutter Snap verdient deutlich mehr -- Continental mit Gewinnwarnung -- BMW, OSRAM im Fokus

Texas Instruments verdient mehr als gedacht. BAIC steigt bei Daimler ein. METRO: Umsatz gesteigert dank Ostergeschäft und bestätigt Prognose. Apple will wohl Teilgeschäft von Intel übernehmen. Coca-Cola passt Umsatzprognose nach oben an. HELLA-Aktie profitiert von Analystenstudie. Eckert & Ziegler erhöht Prognose. Goldman Sachs-Chefökonom hält US-Zinssenkung für verfrüht.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will eine deutliche Steigerung der deutschen Rüstungsausgaben. Unterstützen Sie diese Forderung?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Infineon AG623100
Amazon906866
BASFBASF11
NEL ASAA0B733
Microsoft Corp.870747
BayerBAY001
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Continental AG543900
CommerzbankCBK100
TeslaA1CX3T
EVOTEC SE566480