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11.04.2019 19:36
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Goldman Sachs hebt Ölpreis-Prognose an: 80-Dollar-Marke aber in weiter Ferne

Brent im Fokus: Goldman Sachs hebt Ölpreis-Prognose an: 80-Dollar-Marke aber in weiter Ferne | Nachricht | finanzen.net
Brent im Fokus
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Der Rohstoff-Chef von Goldman Sachs äußerte sich jüngst zu der künftigen Entwicklung der Ölpreise: Ein Anstieg bis auf 80 US-Dollar pro Barrel sei sehr unwahrscheinlich. Aufgrund einiger Faktoren hob die Bank ihre Prognose dennoch leicht an.

Ölpreis-Anstieg auf dieses Niveau nicht wahrscheinlich

Nachdem ein Barrel der Rohöl-Sorte Brent im vergangenen Oktober einen Spitzenwert von 86,74 US-Dollar erreicht hatte, sind die Preise inzwischen wieder etwas gesunken. Goldman Sachs-Rohstoffanalyst Jeff Currie schätzt, dass der Ölpreis auch so bald nicht mehr auf dieses Niveau zurückkehren wird. Der Preis für ein Barrel Brent lag zuletzt bei 71,10 US-Dollar (Stand: 08.04.2019).

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"Wir hatten ein wirklich schlechtes viertes Quartal, also lautet die Frage: ‘Wie viel haben wir bisher zurückgewonnen?’", sagte Currie kürzlich zu CNBCs Dan Murphy. "Wenn man Öl breiter betrachtet... Wir glauben nicht, dass du wieder zu diesen 80$-Levels zurückkehren wirst, also hast du hier einen bescheidenen Vorteil", so Currie weiter. "Dieser Markt ist derzeit in einem Defizit von einer Million Barrel pro Tag, und wir denken, dass der höchste Preis 70 bis 75 $ (pro Barrel) beträgt, aber die untere Grenze lag bei 60$", zitiert CNBC den Goldman-Rohstoffchef.

Ölpreis-Prognose angehoben

Zugleich hob Goldman Sachs seine Ölpreis-Prognosen an. Ein Barrel der Marke Brent könnte der US-Bank zufolge in diesem Jahr nun auf 66 US-Dollar steigen, nachdem die Schätzung zuvor bei 62,50 US-Dollar lag. Im zweiten Quartal sei indes ein Preis von 72,50 US-Dollar nach zuvor 65 US-Dollar wahrscheinlich.

Grund für diese Einschätzung sind diverse Faktoren, die die Versorgung weiter drosseln und die Preise demnach in die Höhe treiben dürften. Dabei nannte Goldman zum einen US-Sanktionen, die derzeit vor allem Lieferungen im Iran und in Venezuela betreffen. Zum anderen wirkten sich aber auch die Förderkürzungen der OPEC weiterhin auf den Ölpreis aus, so Goldman Sachs. Ein weiterer Auslöser für die Anpassung der Prognose sei der nur moderate Anstieg der Schieferproduktionen.

Daneben sei die Nachfrage aber weiterhin hoch. Auf die Frage, ob Currie Anzeichen für einen Rückgang der Ölnachfrage sehe, antwortete er: "Nein - ganz im Gegenteil. Die Rohstoffnachfrage ist relativ solide, die Nachfrage in China ist derzeit so solide... Unterm Strich sieht die Nachfrage im Moment wirklich gut aus."

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Alistair Scott / Shutterstock.com, PhotoStock10 / Shutterstock.com

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