21.06.2018 08:11
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Gold: Neues Jahrestief nach Rede von Fed-Chef Powell

Gold und Rohöl: Gold: Neues Jahrestief nach Rede von Fed-Chef Powell | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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In seiner gestrigen Rede lieferte Fed-Chef Jerome Powell weitere Hinweise für anhaltende graduelle Zinserhöhungen in den USA.
von Jörg Bernhard

Außerdem sehe er derzeit keine großen Risiken und eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich der Arbeitsmarkt weiterhin robust entwickeln werde. Am Nachmittag dürften nun die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr) für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Laut einer vom Wall Street Journal veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich die Zahl neuer Arbeitsloser auf Wochensicht von 218.000 auf 220.000 leicht erhöht haben. Ebenfalls interessant: Zeitgleich soll der Konjunkturausblick der Philadelphia Fed kommuniziert werden. Der Goldpreis zeigt sich im frühen Donnerstagshandel schwach und markierte mit 1.266 Dollar ein neues Jahrestief.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 7,80 auf 1.266,70 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: US-Sorte WTI mit relativer Stärke

Das am gestrigen Mittwoch von der US-Energiebehörde EIA gemeldete höher als erwartet ausgefallene Lagerminus von 5,9 Millionen Barrel bei Rohöl übertraf die Prognosen der Analysten und hat dadurch der US-Sorte zu einer markanten Erholung verholfen. Geholfen hat aber auch die Aussicht auf verstärkte Reiseaktivitäten anlässlich des US-Feiertags am 4. Juli. Laut dem US-Automobilclub AAA soll die Zahl der Reisenden mit 46,9 Millionen auf einen Rekordwert ansteigen. Die Nordseemarke Brent geriet hingegen unter Druck, nachdem der Iran beim morgigen OPEC-Treffen eine Zustimmung zu einer leichten Erhöhung des Ölangebots in Aussicht gestellt hatte.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit uneinheitlichen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future (Juli) um 0,84 auf 65,91 Dollar, während sein Pendant auf Brent (August) um 0,43 auf 74,31 Dollar zurückfiel.


Bildquellen: Vitaly Korovin / Shutterstock.com, Juri / Shutterstock.com, ded pixto / Shutterstock.com, Kotomiti Okuma / Shutterstock.com

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Citi-Kolumne
Ist bei Gold der Boden gefunden?
Dass das Edelmetall zuletzt deutlich an Wert verlor, kam nicht von ungefähr. Es gibt aber auch Gründe, die für einen neuen Anlauf nach oben sprechen.
19.07.18

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