12.10.2021 08:10

Goldpreis: Inflationssorgen generieren Aufwärtsdrang

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Inflationssorgen generieren Aufwärtsdrang | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Inflationssorgen in Kombination mit eingetrübten Konjunkturperspektiven haben dem gelben Edelmetall in etwas höhere Regionen verholfen.
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von Jörg Bernhard

Weil hohe Energiepreise zum einen die Wirtschaft belasten und zum anderen die Inflation antreiben, kann der Goldpreis im frühen Dienstagshandel trotz Dollarstärke und hoher US-Renditen leicht zulegen. Mit Spannung werden nun die morgen zur Veröffentlichung anstehenden Zahlen zur US-Teuerungsrate im September erwartet. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll die US-Inflation wie im Vormonat bei 5,3 Prozent p.a. verharren. Auch bei der Kerninflation soll es mit 4,0 Prozent p.a. keine Veränderung gegeben haben. Wichtige Notenbanker sehen die erhöhte Inflation als vorübergehend an und prognostizieren für Mitte nächsten Jahres einen Rückgang in Richtung zwei Prozent. Sollten sie mit dieser Prognose falsch liegen, dürfte Gold davon stark profitieren, schließlich besitzt es einen exzellenten Ruf als langfristiger Inflationsschutz.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 6,50 auf 1.762,20 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Erneut positive Vorzeichen

Die Ölpreisrally der vergangenen Tage hat sich zwar etwas verlangsamt, nach wie vor herrscht aber ein relativ starkes Kaufinteresse. Die besonders stark steigenden Gaspreise führen nämlich zu einer erhöhten Ölnachfrage, weil immer mehr Elektrizitätswerke auf Öl umsteigen und dadurch die angespannte Versorgungslage weiter verschärfen. Der normalerweise für Dienstagabend anstehende Wochenbericht des American Petroleum Institute wird in dieser Woche einen Tag später veröffentlicht. Er könnte die Tendenz für den morgigen Handelstag maßgeblich beeinflussen.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,37 auf 80,89 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,39 auf 84,04 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: claffra / Shutterstock.com, Kotomiti Okuma / Shutterstock.com

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