09.03.2021 08:16

Goldpreis: Von Neunmonatstief erholt

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Von Neunmonatstief erholt | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Zinsanstieg plus Dollarstärke haben den Goldpreis am gestrigen Montag auf den tiefsten Stand seit Anfang Juni zurückfallen lassen.
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von Jörg Bernhard

Grund: US-Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit haben in der Spitze eine Rendite von mehr als 1,61 Prozent p.a. ermöglicht. Nur zur Erinnerung: Ende Dezember lag dieser Wert bei lediglich 0,919 Prozent p.a. Bereinigt um die Inflation sieht der Ertrag für Sparer aber weiterhin eher spärlich aus. Am morgigen Mittwoch erfahren die Akteure an den Finanzmärkten, wie sich die US-Teuerungsrate im Februar entwickelt hat. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sie sich von 1,4 auf 1,7 Prozent p.a. beschleunigt haben. An den Goldmärkten herrscht dennoch erhebliches Verkaufsinteresse - insbesondere an den Terminmärkten sowie im ETF-Bereich. Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares stellte sich zum Beispiel bei der gehaltenen Goldmenge seit Ende Dezember ein "Aderlass" von 1.170,74 auf 1.063,44 Tonnen ein, den niedrigsten Wert seit April vergangenen Jahres.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.05 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 11,50 auf 1.689,50 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Aufwärtsdrang gerät ins Stocken

Es sieht danach aus, als ob positive Nachrichten dem Ölpreis kaum noch Impulse nach oben verleihen könnten. Weder das vom US-Senat am Wochenende genehmigte Rettungspaket im Volumen von 1,9 Billionen Dollar noch die Angriffe der Huthi-Rebellen auf saudi-arabische Ölanlagen haben dem fossilen Energieträger nachhaltige Preiszuwächse beschert. Für erhöhte Aufmerksamkeit dürfte nun der Wochenbericht des American Petroleum Institute sorgen, dessen Veröffentlichung für 22.30 Uhr vorgesehen ist und die Tendenz für den morgigen Handelstag maßgeblich beeinflussen könnte.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.05 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,58 auf 64,47 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,40 auf 67,84 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: IPConcept, Thinkstock

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