Investieren Sie in den chancenreichen US-Immobilienmarkt. Mit dem aktuellen Fonds der US Treuhand. Jetzt informieren!-w-
20.10.2021 14:21

KBA-Zeuge im Audi-Prozess: Manipulationen erst 2017 erkannt

Abschalteinrichtungen: KBA-Zeuge im Audi-Prozess: Manipulationen erst 2017 erkannt | Nachricht | finanzen.net
Abschalteinrichtungen
Folgen
Im Prozess gegen den ehemaligen Audi-Chef Rupert Stadler hat ein Abteilungsleiter des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) am Mittwoch erklärt, warum die Behörde den Abschalteinrichtungen bei den großen Audi-Dieselmotoren in Europa erst 2017 auf die Schliche kamen.
Werbung
Nach dem Auffliegen der Abgas-Manipulationen in den USA 2015 habe das KBA zwar Fragen gestellt und Autos genau geprüft. Aber es habe keine Beweise gefunden und sich dann von technischen Erklärungen von Porsche und Audi "abspeisen lassen", sagte KBA-Abteilungsleiter Mark Wummel vor dem Landgericht München. Dass die Motoren einen Testzyklus erkennen und die Abgaswerte entsprechend anpassen, habe das KBA erst 2017 erkannt, "als wir die Software beurteilen konnten".

Die Anklage wirft Stadler vor, dass er den Verkauf manipulierter Autos in Europa im Herbst 2015 nicht gestoppt habe. Stadler hat den Vorwurf des Betrugs, mittelbarer Falschbeurkundung und strafbarer Werbung zurückgewiesen und sieht sich von seinen Technikern hinters Licht geführt. Mitangeklagt sind der ehemalige Leiter der Motorenentwicklung und zwei Ingenieure, die die Manipulationen ab 2008 entwickelt und umgesetzt haben sollen. Der Prozess läuft schon seit einem Jahr und soll noch mindestens bis Dezember 2022 dauern.

Ende 2015 nahm das KBA einen Audi, einen VW und einen Porsche Macan mit Drei-Liter-TDI-Motoren von Audi genau unter die Lupe. "Nur der Macan war auffällig", sagte Wummel. Aber "die Erkenntnisse reichten nicht zu sagen: Das ist eine unzulässige Abschalteinrichtung." Das KBA habe sich letztlich mit den technischen Erklärungen von Audi und Porsche und der Zusicherung, alle Funktionen seien gesetzeskonform, zufrieden gegeben. "Wir haben noch nicht erkannt, dass das eine klare Zykluserkennung war." Erst im Frühjahr 2017 habe das KBA dann mit eigenen Software-Experten "die Fähigkeiten aufgebaut".

Die Staatsanwaltschaft wirft Stadler vor, er habe bis Januar 2018 die Produktion weiterlaufen lassen und den Verkauf von 120 400 Fahrzeugen nicht verhindert. Die Beweisaufnahme dazu soll voraussichtlich im Dezember beginnen. Ab Ende November will das Gericht noch einen Gutachter zur Entwicklung der fraglichen Software anhören.

/rol/DP/jha

MÜNCHEN (dpa-AFX)

Bildquellen: bondvit / Shutterstock.com, Chris Warham / Shutterstock.com

Nachrichten zu Volkswagen (VW) AG Vz.

  • Relevant
    +
  • Alle
    +
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Volkswagen (VW) AG Vz.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
17:56 UhrVolkswagen (VW) vz BuyUBS AG
15:46 UhrVolkswagen (VW) vz Market-PerformBernstein Research
07.12.2021Volkswagen (VW) vz KaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
06.12.2021Volkswagen (VW) vz OverweightJP Morgan Chase & Co.
03.12.2021Volkswagen (VW) vz OutperformRBC Capital Markets
17:56 UhrVolkswagen (VW) vz BuyUBS AG
07.12.2021Volkswagen (VW) vz KaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
06.12.2021Volkswagen (VW) vz OverweightJP Morgan Chase & Co.
03.12.2021Volkswagen (VW) vz OutperformRBC Capital Markets
26.11.2021Volkswagen (VW) vz KaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
15:46 UhrVolkswagen (VW) vz Market-PerformBernstein Research
01.12.2021Volkswagen (VW) vz Market-PerformBernstein Research
01.11.2021Volkswagen (VW) vz Market-PerformBernstein Research
28.10.2021Volkswagen (VW) vz Market-PerformBernstein Research
27.10.2021Volkswagen (VW) vz Market-PerformBernstein Research
08.11.2021Volkswagen (VW) vz UnderperformJefferies & Company Inc.
30.11.2020Volkswagen (VW) vz UnderperformBernstein Research
20.11.2020Volkswagen (VW) vz UnderperformBernstein Research
16.11.2020Volkswagen (VW) vz UnderperformBernstein Research
11.11.2020Volkswagen (VW) vz UnderperformBernstein Research

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen (VW) AG Vz. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

US-Börsen uneins -- DAX schließt in Rot -- BioNTech-Impfstoff bei 3 Dosen effektiv gegen Omikron -- HelloFresh stellt für 2022 weiteres Wachstum in Aussicht -- HORNBACH, TUI im Fokus

Rheinmetall will Pumpen-JV in China und Japan ganz übernehmen. Merck KGaA stockt Venture-Capital-Fonds um Millionenbetrag auf. Volkswagen schmiedet Bund für Batteriezellen - 2022 Stabilisierung der Werksauslastung erwartet. Moody's erhöht Daimler-Ausblick auf positiv. Baader-Studie vertreibt Ceconomy-Anleger.

Umfrage

Wie hat sich Ihr Wertpapierdepot seit Jahresbeginn entwickelt?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln