arGEN-X-Aktie dennoch unter Druck: Umsatzsprung bei Vyvgart

Das Biotechunternehmen arGEN-X hat 2025 von seinem Kassenschlager Vyvgart zur Behandlung schwerer Autoimmunkrankheiten profitiert.
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Der Produkt-Umsatz lag auf Basis vorläufiger Zahlen bei 4,15 Milliarden Dollar (rund 3,6 Milliarden Euro), ein Anstieg um 90 Prozent, wie das Unternehmen am Montag in Amsterdam mitteilte. Im vierten Quartal wurden Erlöse von 1,29 Milliarden Dollar verbucht. Analysten hatte etwas weniger erwartet. Die im EuroStoxx notierte Aktie war via EURONEXT zuletzt mit einem Minus von 3,32 Prozent bei 670,60 Euro der schwächste Wert im Index.
Laut Analyst Elmar Kraus von der DZ Bank verfehlte das Unternehmen trotz des deutlichen Umsatzwachstums einige der optimistischeren Erwartungen am Markt. Er sieht in dem Rücksetzer vom Montag aber eine weitere Einstiegschance.
arGEN-X macht derzeit im Wesentlichen seinen Umsatz mit Vyvgart. Das Medikament mit dem Wirkstoff Efgartigimod Alfa gilt wegen seines speziellen Wirkprinzips als das erste in seiner Klasse. Es wird zur Behandlung gegen die Autoimmunkrankheit Myasthenia gravis eingesetzt, einer schweren Muskelschwäche. Zuletzt wurde es auch zur Anwendung bei Patienten mit chronischer inflammatorischer demyelinisierender Polyneuropathie zugelassen.
Die vollständigen Zahlen für 2025 will arGEN-X im Februar 2026 veröffentlichen.
/err/stk/mis
AMSTERDAM (dpa-AFX)
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