Honeywell-Aktie gewinnt: Mischkonzern schließt 2025 mit starkem Auftragseingang ab - Erwartungen übertroffen

Honeywell hat seine Bücher geöffnet. So liefen das vierte Quartal und das Gesamtjahr für den Technologie-Konzern aus den USA.
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Im letzten Jahresviertel des Geschäftsjahres 2025 hat Honeywell einen Gewinn je Aktie von 0,46 US-Dollar erzielt. Das war zwar weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als 1,96 US-Dollar je Anteilsschein in den Büchern gestanden hatten. Als Grund gab Honeywell eine einmalige Wertminderung im Zusammenhang mit der Einstufung der Geschäftsbereiche Productivity Solutions and Services (PSS) und Warehouse and Workflow Solutions (WWS) als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte sowie einer einmaligen Belastung im Segment Aerospace Technologies im Zusammenhang mit den zuvor offengelegten Rechtsstreitigkeiten um Flexjet an. Bereinigt um diese Aufwendungen und weitere Posten stieg der Gewinn je Aktie um 17 Prozent auf 2,59 US-Dollar und lag über den Analystenschätzungen, die sich auf 2,54 US-Dollar belaufen hatten.
Daneben setzte Honeywell im Berichtsquartal 10,1 Milliarden US-Dollar um nach 10,09 Milliarden US-Dollar vor Jahresfrist. Die Analystenschätzungen hatten sich hier auf 9,96 Milliarden US-Dollar belaufen.
"Wir haben das Jahr 2025 mit starken Ergebnissen abgeschlossen, die unsere Prognosen für den bereinigten Umsatz und das bereinigte Ergebnis je Aktie übertroffen haben. Der Auftragseingang stieg um 23 Prozent, was auf die robuste Nachfrage in den Segmenten Luft- und Raumfahrttechnologien sowie Energie- und Nachhaltigkeitslösungen zurückzuführen ist, einschließlich der Folge unserer im letzten Jahr abgeschlossenen LNG-Übernahme. Dadurch konnten wir das Jahr 2025 mit einem Rekordauftragsbestand von über 37 Milliarden US-Dollar beenden, was uns für 2026 gut positioniert", so Vimal Kapur, CEO von Honeywell im Rahmen der Bilanzveröffentlichung. . Kapur fügte hinzu: "Im Laufe des Quartals haben wir auch erhebliche Fortschritte bei der Optimierung unseres Portfolios erzielt und die Ausgliederung von Solstice Advanced Materials abgeschlossen. Aufbauend auf dieser Dynamik gehen wir nun davon aus, dass die Trennung unserer Geschäftsbereiche Automatisierung und Luft- und Raumfahrt im dritten Quartal 2026 abgeschlossen sein wird. Zur Vorbereitung haben wir in diesem Quartal unsere zukünftige Segmentstruktur für Honeywell festgelegt. Diese basiert auf komplementären Geschäftsmodellen, die portfolioübergreifende Synergien schaffen und langfristig profitables Wachstum beschleunigen werden. Außerdem haben wir das Führungsteam für Honeywell Aerospace bekannt gegeben. All diese Maßnahmen waren entscheidende Schritte auf unserem Weg zur Vereinfachung. Mit starken Managementteams und klaren Strategien für die Bereiche Automatisierung und Luft- und Raumfahrt sind wir zuversichtlich, unsere Ziele für 2026 zu erreichen", so Kapur abschließend.
Für das Geschäftsjahr 2026 peilt Honeywell einen Gewinn je Aktie zwischen 10,35 und 10,65 US-Dollar an, Analysten hatten im Schnitt mit 10,42 US-Dollar gerechnet. Zudem bestätigte das Management, dass Honeywell die geplante Aufspaltung in drei unabhängige Firmen fortführen und im dritten Quartal abschließen will.
Die Honeywell-Aktie zeigt sich im vorbörslichen Handel an der NASDAQ zeitweise 0,49 Prozent höher bei 217,70 US-Dollar.
Redaktion finanzen.net
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