Fokus auf US-Zinsentscheid

Darum legt der Euro etwas zu - Australischer Dollar steigt

03.05.22 17:00 Uhr

Darum legt der Euro etwas zu - Australischer Dollar steigt | finanzen.net

Der Euro hat am Dienstag etwas zugelegt.

Werte in diesem Artikel
Devisen

0,1234 EUR 0,0001 EUR 0,08%

8,1053 CNY -0,0062 CNY -0,08%

0,8675 GBP 0,0000 GBP 0,00%

9,0788 HKD -0,0039 HKD -0,04%

184,0100 JPY -0,1400 JPY -0,08%

1,1644 USD -0,0005 USD -0,04%

1,1528 EUR 0,0000 EUR -0,00%

0,0054 EUR 0,0000 EUR 0,08%

0,8589 EUR 0,0003 EUR 0,03%

Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,0557 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch um 1,05 Dollar gependelt. Das in der Vorwoche markierte Fünfjahrestief liegt aber weiter in Reichweite. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,0556 (Montag 1,0524) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9473 (0,9502) Euro.

Wer­bung

Die Märkte warten auf die US-Notenbank, die am Mittwochabend ihre geldpolitischen Entscheidungen veröffentlichen wird. Angesichts der hohen Inflation dürfte sie ihren Leitzins um 0,50 Prozentpunkte anheben. Der Dollar hatte zuletzt von der Straffungspolitik der US-Notenbank profitiert, da die EZB bisher nur zögerlich vorgeht. Besser als erwartet ausgefallene Daten zu den US-Industrieaufträgen bewegten den Markt kaum.

Aber auch auf die EZB wächst der Druck, die Zinsen zu erhöhen. Schließlich hält auch in der Eurozone der hohe Preisdruck an, wie Daten vom Dienstag zeigten: So sind die Erzeugerpreise im März erneut mit einem Rekordtempo gestiegen. Die Entwicklung der Erzeugerpreise schlägt in der Regel zumindest teilweise und mit Verzögerung auf die Verbraucherpreise durch, an denen die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik ausrichtet.

Gewinne verzeichnete am Morgen der australische Dollar. Auslöser war eine Zinsanhebung der Notenbank Australiens, die deutlicher ausfiel als von Marktteilnehmern erwartet. Die Zentralbank begründete ihre erste Zinsanhebung in der Corona-Pandemie mit der hohen Inflation und stellte weitere Zinsstraffungen in Aussicht.

Wer­bung

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84130 (0,83810) britische Pfund, 137,06 (136,63) japanische Yen und 1,0272 (1,0253) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 1874 Dollar. Das waren 11 Dollar mehr als am Vortag.

/jsl/la/nas

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Powerphotos / Shutterstock.com, Route66 / Shutterstock.com