20.05.2021 17:53

Deutsche Telekom will bis 2024 schneller wachsen - Mehrheit an US-Geschäft angestrebt - Aktie schließt deutlich fest

Kapitalmarkttag: Deutsche Telekom will bis 2024 schneller wachsen - Mehrheit an US-Geschäft angestrebt - Aktie schließt deutlich fest | Nachricht | finanzen.net
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Die Deutsche Telekom will das Wachstumstempo in den kommenden Jahren steigern und die Aktionäre weiterhin an der Entwicklung beteiligen.
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Das durchschnittliche jährliche Wachstum des bereinigten operativen Gewinns ohne Leasingaufwendungen (EBITDA AL) soll 3 bis 5 Prozent bis 2024 betragen, stellte der DAX-Konzern anlässlich des Kapitalmarkttages in Aussicht. Der Umsatz soll durchschnittlich um 1 bis 2 Prozent wachsen. Der Free Cashflow AL soll 2024 mehr als 18 Milliarden Euro erreichen nach 6,3 Milliarden im abgelaufenen Jahr.

"Wir wollen die starke Entwicklung der vergangenen Jahre noch übertreffen und den Konzern mit nachhaltigem Wachstum in die Zukunft führen", sagte Telekom-CEO Tim Höttges laut Mitteilung.

Die Aktionäre sollen am Erfolg teilhaben: Richtschnur für die Dividende bleibe das bereinigte Ergebnis je Aktie. Dieser Wert soll von 1,20 Euro im vergangenen Jahr bis 2024 auf mehr als 1,75 Euro steigen. Vorbehaltlich der erforderlichen Gremienbeschlüsse sollen 40 bis 60 Prozent des Ergebnisses je Aktie ausgeschüttet werden. Als Untergrenze für die Dividende gelte weiterhin 60 Cent je Aktie.

Deutsche Telekom-Aktie fest

Die Papiere der Deutschen Telekom haben am Donnerstag im XETRA-Handel mit Gewinnen auf neue mittelfristige Geschäftsziele der Bonner reagiert. Sie schlossen 2,51 Prozent fester bei 17,01 Euro. Damit setzte sie zu einer Erholung nach dem Kursabschlag von 2,8 Prozent am Mittwoch an.

Die ersten Reaktionen aus dem Markt waren nicht eindeutig: Die Finanzziele seien leicht enttäuschend, die in Aussicht gestellte Ausschüttungsquote habe aber den Erwartungen entsprochen, kommentierte ein Händler. Dagegen sprach JPMorgan-Analyst Akhil Dattani davon, dass die mittelfristigen Ziele durch die Bank mindestens die Erwartungen erfüllt hätten.

Deutsche Telekom will Mehrheit an US-Geschäft

Die Deutsche Telekom strebt einen Mehrheitsanteil am lukrativen US-Geschäft an. "Wir werden uns in den USA die Mehrheit sichern", sagte CEO Tim Höttges während der Pressekonferenz zum Kapitalmarktag. Wann und unter welchen Bedingungen die Mehrheit erworben werden soll, sei noch nicht entschieden. Die Telekom profitiert seit Jahren von starken Geschäften in den USA, wo T-Mobile mit einer aggressiven Preispolitik stetig Marktanteile erobert.

Der Bonner Konzern hatte mit dem japanischen T-Mobile-US-Aktionär Softbank eine Kaufoption über 101 Millionen T-Mobile-Aktien geschlossen. Die Option läuft bis Mitte 2024. Die Telekom kann die Anteile zu einem niedrigeren Kurs erwerben als dem aktuellen Aktienkurs. Aktuell hält die Telekom rund 43 Prozent an T-Mobile US.

Anfang dieser Woche hatte das Handelsblatt unter Berufung auf Kreise des Unternehmens berichtet, dass sich die Telekom dauerhaft im US-Mobilfunkmarkt festsetzen und die Beteiligung an T-Mobile US auf eine Mehrheit aufstocken wolle.

Telekom prüft Optionen für T-Mobile Niederlande und Funkturmportfolio

Die Deutsche Telekom stellt das Funkturmportfolio und T-Mobile Niederlande auf den Prüfstand. Der Konzern prüfe angesichts eines "aktiven, wertorientierten Portfoliomanagements" regelmäßig seine Beteiligungen auf Möglichkeiten zur weiteren Wertsteigerung - aktuell mit Schwerpunkt auf T-Mobile Niederlande und das Funkturmportfolio, teilte der DAX-Konzern anlässlich des Kapitalmarkttages mit. Für beide Geschäfte würden die Überlegungen ergebnisoffen und ohne Zeitdruck erfolgen.

Das Handelsblatt hatte diese Woche unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, dass die Telekom möglicherweise das Geschäft in den Niederlanden verkaufen könnte. Der Wert liege bei rund 4 Milliarden Euro. Zudem sei ein Teilverkauf der Funktürme möglich, die Mehrheit würde die Telekom aber behalten.

FRANKFURT (Dow Jones) / (dpa-AFX)

Bildquellen: M DOGAN / Shutterstock.com

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04.03.2020Deutsche Telekom UnderweightBarclays Capital
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