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30.09.2020 22:22

Disney kündigt wegen Corona-Krise rund 28.000 Mitarbeitern - Aktie leichter

Krisen-Verlierer: Disney kündigt wegen Corona-Krise rund 28.000 Mitarbeitern - Aktie leichter | Nachricht | finanzen.net
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Die Corona-Krise legt das Entertainment-Imperium Walt Disney lahm - nun kommt es zu Entlassungen im großen Stil.
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Weil das Geschäft mit Vergnügungsparks, Ferienresorts, Fanartikeln und Kreuzfahrten noch immer stark unter der Pandemie leide, müsse der Konzern rund 28 000 US-Mitarbeiter entlassen, teilte Disney am Dienstag nach US-Börsenschluss im kalifornischen Burbank mit. In einem Memo an die Belegschaft bezeichnete Spartenchef Josh D'Amaro die Entscheidung als "herzzerreißend", sie sei aber angesichts der schwierigen Umstände aufgrund der Covid-Krise ohne Alternative.

Der Schritt sei notwendig, unter anderem weil Corona-Auflagen in Kalifornien eine Wiedereröffnung des dortigen Disneylands weiterhin nicht zuließen, so D'Amaro. Bereits seit April seien viele Angestellte beurlaubt, die weiter Beiträge zur Krankenversicherung erhielten. Angesichts der ungewissen Geschäftsaussichten müsse die Mitarbeiterzahl jetzt dauerhaft gesenkt werden. Bei etwa 67 Prozent der Betroffenen handele es sich aber um Teilzeitkräfte. Disney kläre derzeit die Konditionen mit Beschäftigten und Gewerkschaften.

Der Job-Kahlschlag trifft den Geschäftsbereich, der von den Folgen der Pandemie am stärksten getroffen wurde und dem Konzern bereits hohe Verluste einbrockte. Insgesamt hatte Disney hier vor der Krise noch mehr als 100 000 Beschäftigte. Zwar wurden die meisten von Disneys Attraktionen mittlerweile zumindest teilweise wieder geöffnet, zwei der großen Themenparks im kalifornischen Anaheim haben jedoch nach wie vor keine Genehmigungen. Disney-Manager D'Amaro beklagte, dass der "Widerwille" der Behörden die Lage verschärfe.

Die coronabedingten Probleme haben Disney bereits tief in die roten Zahlen gebracht. In den drei Monaten bis Ende Juni fiel ein Verlust von 4,7 Milliarden Dollar (4,0 Mrd Euro) an, wie der Konzern im August mitgeteilt hatte. Die Erlöse brachen im Jahresvergleich um 42 Prozent auf 11,8 Milliarden Dollar ein. Das Geschäft mit Vergnügungsparks, Ferienresorts und Kreuzfahrten litt besonders heftig. Der Umsatz fiel hier um 85 Prozent, der Betriebsverlust betrug knapp zwei Milliarden Dollar nach einem Gewinn von 1,7 Milliarden im Vorjahr. Insgesamt entstanden in der Sparte wegen der Pandemie Sonderbelastungen von 3,5 Milliarden Dollar.

Die Disney-Papiere verloren am Mittwoch im Handel an der NYSE 1,05 Prozent auf 124,08 US-Dollar.

/hbr/DP/zb

BURBANK (dpa-AFX)

Bildquellen: s_buckley / Shutterstock.com

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13.10.2020Walt Disney Sector PerformRBC Capital Markets
05.08.2020Walt Disney OutperformCredit Suisse Group
06.05.2020Walt Disney NeutralUBS AG
20.04.2020Walt Disney NeutralCredit Suisse Group
25.11.2019Walt Disney overweightJP Morgan Chase & Co.
05.08.2020Walt Disney OutperformCredit Suisse Group
25.11.2019Walt Disney overweightJP Morgan Chase & Co.
13.11.2019Walt Disney OutperformCredit Suisse Group
08.11.2019Walt Disney overweightJP Morgan Chase & Co.
08.08.2019Walt Disney OutperformCredit Suisse Group
13.10.2020Walt Disney Sector PerformRBC Capital Markets
06.05.2020Walt Disney NeutralUBS AG
20.04.2020Walt Disney NeutralCredit Suisse Group
20.08.2019Walt Disney In-lineImperial Capital
17.06.2019Walt Disney In-lineImperial Capital
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09.01.2018Walt Disney SellPivotal Research Group
14.12.2017Walt Disney SellPivotal Research Group
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12.01.2017Walt Disney SellPivotal Research Group

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