Air France-KLM-Aktien sacken ab - Chef tritt nach Gehaltsstreit zurück

Die Aktien von Air France-KLM sind am Montag nach dem Rücktritt des Konzernchefs um mehr als 14 Prozent auf 6,936 Euro abgesackt.
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Damit notierten die Papiere der Fluggesellschaft wieder auf dem Niveau von April letzten Jahres.
Unternehmenschef Jean-Marc Janaillac nimmt nach einer schweren Niederlage im Tarifkonflikt bei der französischen Fluggesellschaft den Hut. In einer Mitarbeiterbefragung sprach sich eine Mehrheit gegen den jüngsten Gehaltsvorschlag des Managements aus. Das Unternehmen hatte 7 Prozent gestreckt über vier Jahre angeboten. Die französischen Gewerkschaften aber fordern für die Air-France-Beschäftigten eine sofortige Gehaltserhöhung um 5,1 Prozent, nachdem der Konzern seinen Gewinn 2017 kräftig gesteigert hatte.
Analysten reagierten negativ. So senkte Mainfirst die Aktien von "Neutral" auf "Underperform" und reduzierte das Kursziel 10 auf 6 Euro. Analyst Michael Kuhn von der französischen Bank Societe Generale halbierte sein Ziel von 12 auf 6 Euro und riet zum Verkauf der Anteilscheine. Die Arbeitnehmer hätten nicht nur den Unternehmenschef zum Rücktritt gezwungen, sondern auch seine Kaufempfehlung obsolet gemacht. Kuhn erwartete nun höhere Kosten und mehr Gegenwind von der Preisseite./la/jha/
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Bildquellen: Air France