14.01.2021 17:58

Drägerwerk übertrifft mit Jahreszahlen eigene Erwartung - Dräger-Aktie dennoch leichter

Starker Auftragseingang: Drägerwerk übertrifft mit Jahreszahlen eigene Erwartung - Dräger-Aktie dennoch leichter | Nachricht | finanzen.net
Starker Auftragseingang
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Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk hat dank der Corona-Pandemie im abgelaufenen Jahr kräftig zugelegt.
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Nach vorläufigen Zahlen wuchs der Umsatz noch stärker als vom Management zuletzt in Aussicht gestellt. Zudem blieb voraussichtlich ein größerer Teil der Erlöse als Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) beim Unternehmen hängen, wie Drägerwerk am Mittwochabend in Lübeck mitteilte. Die Neuaufträge legten sogar um mehr als ein Drittel zu.

Am Finanzmarkt kamen die Nachrichten weniger gut an. Auf der Plattform XETRA verlor die im SDAX gelistete Dräger-Vorzugsaktie am Donnerstag schlussendlich 0,29 Prozent auf 68,40 Euro.

Den Angaben zufolge steigerte Drägerwerk seinen Umsatz im vergangenen Jahr um mehr als ein Fünftel auf 3,4 Milliarden Euro. Davon dürften 11,3 bis 11,6 Prozent als Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) herauskommen. Dies entspricht einem Ebit von 385 bis 395 Millionen Euro.

Vor allem die Medizintechnik habe von der Corona-Pandemie profitiert, berichtete Dräger. Hier legte der Umsatz um fast ein Drittel zu. Bei der Sicherheitstechnik fiel der Zuwachs mit gut sechs Prozent geringer aus. Dräger stellt Schutzmasken her, aber auch Produkte für die Behandlung von Corona-Patienten, etwa Beatmungsgeräte.

Allerdings rechnet das Management nicht damit, dass sich die von der Corona-Pandemie verursachte Sonderkonjunktur für das Unternehmen im neuen Jahr fortsetzt. Für 2021 geht der Vorstand um Unternehmenschef Stefan Dräger von einem währungsbereinigten Umsatzrückgang zwischen sieben und elf Prozent aus. Die Ebit-Marge dürfte bei unveränderten Wechselkursen zwischen fünf und acht Prozent liegen. Die vollständigen und testierten Geschäftszahlen will Dräger am 4. März veröffentlichen.

Trotz der zuletzt guten Entwicklung können sich die Aktionäre nicht auf eine höhere Dividende freuen. Die Ausschüttung soll wie im Vorjahr bei 13 Cent je Stammaktie und 19 Cent je Vorzugsaktie liegen. Dräger begründete die Zurückhaltung mit der stark gestiegenen Nettoverschuldung und der gesunkenen Eigenkapitalquote.

So hatte das Unternehmen Genussscheine gekündigt. In der Folge war die Eigenkapitalquote von Ende 2019 bis Ende September 2020 von 41,9 Prozent auf 31,0 Prozent gesunken. Dräger will die Dividende nun so lange auf dem Vorjahresniveau belassen, bis die Eigenkapitalquote wieder auf mehr als 40 Prozent geklettert ist.

Warburg Research belässt Drägerwerk auf 'Buy' - Ziel 103 Euro

Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Drägerwerk nach Eckdaten für 2020 auf "Buy" mit einem Kursziel von vorerst 103 Euro belassen. Der Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller habe im vergangenen Jahr besser abgeschnitten als gedacht, doch liege der Ausblick unter den Erwartungen, schrieb Analyst Eggert Kuls in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Der Experte will seine Erwartungen für 2021 nun beim Umsatz leicht und beim operativen Gewinn deutlich senken.

LÜBECK (dpa-AFX)

Bildquellen: Drägerwerk

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