05.12.2022 16:23

PNE-Aktie springt auf Hoch seit 2002: EQT und Macquarie offenbar an PNE-Beteiligung interessiert

Übernahmefantasie: PNE-Aktie springt auf Hoch seit 2002: EQT und Macquarie offenbar an PNE-Beteiligung interessiert | Nachricht | finanzen.net
Übernahmefantasie
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Eine Übernahmefantasie hat die Papiere des Windpark-Entwicklers PNE am Montag angetrieben.
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Sie erreichten mit 23,85 Euro den höchsten Stand seit 2002 und gewannen zuletzt noch 2,20 Prozent auf 23,25 Euro. Im SDAX der kleineren Börsentitel waren sie damit unter den Favoriten.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise berichtet, die Finanzinvestoren EQT und Macquarie interessierten sich für den 40-Prozent-Anteil von Morgan Stanley an dem deutschen Unternehmen. Dem Bericht zufolge sollen auch der britische Ölkonzern BP und die deutsche BayWa an dem Anteil interessiert sein. Die ebenfalls im SDAX notierten BayWa-Papiere reagierten allerdings nur wenig und standen zuletzt 0,9 Prozent tiefer.

Morgan Stanley Infrastructure Partners erwarb den 40-Prozent Anteil an PNE im Jahr 2019 zu gerade mal 4 Euro je Aktie. Seitdem hat sich der Kurs nahezu versechsfacht, beflügelt von hohen Energiepreisen und dem Drang zur emissionsfreien Stromerzeugung.

Das 40-prozentige Anteilspaket der US-Bank Morgan Stanley an dem auf Wind- und Solaranlagen spezialisierten Projektentwickler PNE zieht offenbar das Interesse von Finanzinvestoren als auch von strategisch interessierten Käufern auf sich. Zu den möglichen Bietern zählen auf der einen Seite etwa die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT und die australische Bank Macquarie, aber auch der Ölkonzern BP oder BayWa r.e., an dem der Agrar- und Energiekonzern BayWa beteiligt ist, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen am Montag berichtete.

PNE hatte Ende Oktober mitgeteilt, dass die von der US-Investmentbank Morgan Stanley kontrollierte Photon Management GmbH ergebnisoffene Gespräche mit möglichen Interessenten über einen vollständigen Erwerb ihrer Anteile führen will. Vergangene Woche hatte PNE-Chef Markus Lesser bei einer Kapitalmarktkonferenz in Frankfurt gesagt, dass zahlreiche Anfragen eingegangen sind. Eine Entscheidung soll seinen Worten nach bis Februar oder März fallen. Den Bloomberg-Bericht vom Montag wollten die Vertreter von BP, EQT, Macquarie und Morgan Stanley nicht kommentieren. Bei BayWa r.e. und PNE war zunächst niemand zu erreichen, hieß es in dem Bericht weiter.

Sollte das Photon Management die gesamte Beteiligung an einen Erwerber veräußern, müsste dieser ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot oder ein Pflichtangebot zum Erwerb aller übrigen PNE-Anteile abgeben. Nach Bloomberg-Informationen haben einige anfängliche Interessenten wegen des zu erwartend hohen Preises abgewunken. Die US-Bank, die 2019 die Anteile für 4 Euro das Stück erworben hatte, wolle beim Verkauf mehr als 25 Euro je Anteil erlösen, hieß es weiter. Die Gesamtbewertung würde damit bei mehr als 1,9 Milliarden Euro liegen.

Die PNE-Aktie befindet sich wegen der gestiegenen Energiepreise sowie der gestiegenen Bedeutung von Solar- und Windparks seit einiger Zeit in einem starken Aufwärtstrend. Alleine in den wenigen Wochen seit der Ankündigung PNEs, dass Morgan Stanley aussteigen will, legte der Kurs um rund ein Viertel zu. Nach der Bloomberg-Meldung am Montag verteuerte sich die Aktie um bis zu knapp fünf Prozent auf 23,85 Euro und damit auf den höchsten Stand seit 2002. Mit einem Plus von knapp 180 Prozent ist das Papier im bisherigen Jahresverlauf der mit Abstand am besten gelaufene Titel im DAX, MDAX und SDAX.

FRANKFURT (dpa-AFX)

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