Deutsche Börse: Kengeter forciert den Umbau

Carsten Kengeter, der Vorstandschef der Deutschen Börse, treibt den Umbau seines Unternehmens mit Erfolg voran.
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von Redaktion Euro am Sonntag
Der Börsenbetreiber hat sich dazu von Anteilen an der Handelsplattform Bats Global Markets für 86 Millionen Dollar getrennt. Bereits im Juni hatte Kengeter die US-Optionsbörse ISE für 1,1 Milliarden Dollar an den US-Konkurrenten Nasdaq verkauft. Der seit einem Jahr amtierende Chef der Deutschen Börse will Randbereiche abspalten, in denen Deutschlands größter Börsenbetreiber nicht mehr führend ist.
Im dritten Quartal baute der Konzern, der gerade mit der London Stock Exchange (LSE) fusioniert, Umsatz und Gewinn trotz einer Beruhigung der Aktienmärkte nach dem Brexit-Votum aus. Die Nettoerlöse stiegen im Berichtszeitraum um ein Prozent auf 559 Millionen Euro. Der um Sondereffekte bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) stieg um acht Prozent auf 286 Millionen Euro, was laut Finanzchef Gregor Pottmeyer auch auf Sparmaßnahmen zurückzuführen ist.
Für das Gesamtjahr bekräftigte das Unternehmen aus Eschborn seine Ziele. Die Nettoerlöse sollen um fünf bis zehn Prozent steigen, der bereinigte Betriebsgewinn um zehn bis 15 Prozent.
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