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Flucht aus dem Dollar: Eskalation im Grönland-Streit drückt Dow, NASDAQ & S&P 500 tief ins Minus

20.01.26 15:50 Uhr

Wall Street-Handel am Dienstag: Bearish - Dow Jones, NASDAQ und S&P 500 unter Druck wegen Grönland-Konflikt | finanzen.net

Donald Trump erhebt Anspruch auf die Insel und droht europäischen NATO-Ländern mit Strafzöllen. Das belastet am Dienstag auch die US-Börsen sichtlich.

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Der Dow Jones eröffnete mit einem Abschlag von 0,72 Prozent bei 49.005,01 Zählern und sackt danach noch deutlicher ab. Der NASDAQ Composite gibt kräftig nach, nachdem er zum Start 1,58 Prozent auf 23.142,69 Punkte abrutschte. Beim S&P 500 standen zum Handelsstart Verluste von 1,08 Prozent auf 6.865,24 Einheiten an der Tafel. Auch hier werden die Abgaben im Verlauf größer.

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Trump vs. Europa: Neue Strafzölle gegen NATO-Partner im Streit um Grönland

Da in den USA am Montag der Handel wegen eines Feiertags ruhte, können die dortigen Anleger erst jetzt auf die Eskalation des Streits um Grönland reagieren. US-Präsident Donald Trump erhebt Anspruch auf die zu Dänemark gehörende Insel. Am Wochenende drohte der Präsident jenen europäischen Nato-Ländern Strafzölle an, die zur Unterstützung Dänemarks Soldaten nach Grönland entsandt hatten. Die EU kündigte harte Gegenmaßnahmen an.

Die Blicke sind nun auf das Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos gerichtet. Dort soll Trump am Mittwoch sprechen. Am Dienstag trat dort schon EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen auf. Sie bezeichnete in ihrer Rede die geplanten US-Strafzölle als Fehler und die Souveränität und Integrität Grönlands und Dänemarks als nicht verhandelbar.

Kein Vertrauen in "Sichere Häfen": Anleger meiden US-Staatsanleihen und den Dollar

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Derweil ziehen sich die Anleger nicht nur aus Aktien, sondern auch aus dem Dollar und US-Staatsanleihen zurück, die normalerweise als "sichere Häfen" in Krisenzeiten gelten.

Sicherheit suchen die Investoren in Edelmetallen. Die Preise für Gold und Silber steigen auf neue Rekordstände.

Die Ölpreise tendieren fester, gestützt vom schwächeren Dollar. Übergeordnet bremse jedoch die Befürchtung einer Konjunkturschwäche als Folge eines neuen Zollstreits den Preisanstieg, heißt es aus dem Handel.

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Bilanzsaison im Schatten der Politik: 3M überzeugt mit starken Quartalszahlen

Die Bilanzsaison spielt am Montag eine untergeordnete Rolle angesichts der politischen Großwetterlage. Unter anderem hat 3M über den Verlauf des vierten Quartals berichtet. Umsatz und Ergebnis übertrafen die Konsensschätzungen von Analysten. Für das laufende Jahr stellt 3M ein beschleunigtes Wachstum in Aussicht. Nach Handelsschluss wird Netflix Geschäftszahlen vorlegen.

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Bildquellen: Andre Viegas / Shutterstock.com, Robert Crum / Shutterstock.com

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