14.06.2022 12:14

Inflationssorgen lassen Bitcoin weiter abstürzen: Bitcoin nähert sich zeitweise 20.000 US-Dollar

Abwärtstrend: Inflationssorgen lassen Bitcoin weiter abstürzen: Bitcoin nähert sich zeitweise 20.000 US-Dollar | Nachricht | finanzen.net
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Die Talfahrt von Bitcoin und vielen anderen Kryptowerten geht weiter.
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Am Dienstag fiel der Kurs der nach Marktwert größten Digitalwährung in Richtung der runden Marke von 20.000 US-Dollar. Im Tief wurden auf der Handelsplattform Bitfinex rund 20.860 Dollar markiert. Das ist der tiefste Stand seit eineinhalb Jahren. Im Vergleich zum Vortag brach der Kurs um gut zehn Prozent ein. Das Rekordhoch von knapp 69.000 Dollar, erreicht im vergangenen November, liegt weit entfernt.

Auch andere Kryptoanlagen gaben erneut deutlich nach. Die Nummer zwei am Markt, Ether, fiel zeitweise auf 1.078 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang 2021. Der Wert aller rund 19.800 Digitalwährungen beläuft sich laut dem Portal Coinmarketcap gegenwärtig auf etwa 950 Milliarden Dollar. Vor gerade mal einem halben Jahr lag die Marktkapitalisierung noch rund dreimal so hoch bei fast drei Billionen Dollar. Das zeigt, wie stark der Markt unter Druck steht.

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Ausschlaggebend für den Kurssturz sind Inflations- und Zinssorgen. Wegen der hohen Geldentwertung straffen viele Zentralbanken ihre Geldpolitik. Am Mittwoch dürfte die US-Notenbank Fed ihren Leitzins um weitere 0,5 Prozentpunkte anheben. Einige Fachleute halten sogar einen noch größeren Schritt um 0,75 Punkte für denkbar. Riskante Anlagen wie Digitalwährungen werden durch die entschlossene Zinswende belastet, weil sie keine laufenden Erträge abwerfen. Festverzinsliche Wertpapiere werden dagegen ein Stück weit lukrativer.

Für schlechte Stimmung am Markt sorgen darüber hinaus Probleme bei dem Krypto-Kreditgeber Celsius Network. Der Anbieter hatte zuletzt Abhebungen ausgesetzt. Auch die weltweit größte Krypto-Börse Binance habe aufgrund "festgefahrener Transaktionen" für mehr als drei Stunden Abhebungen pausiert, erklärte Krypto-Experte Timo Emden von Emden-Research. "In einer ohnehin unübersichtlichen Marktphase können derartige Hiobsbotschaften die Unsicherheit verschärfen."

/bgf/stk

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Lukasz Stefanski / Shutterstock.com, mk1one / Shutterstock.com
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