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21.01.2020 17:43

Bitcoin und die Massenadaption: Ist das Ziel erreicht?

Bitcoin im Fokus: Bitcoin und die Massenadaption: Ist das Ziel erreicht? | Nachricht | finanzen.net
Bitcoin im Fokus
Seinen letzten Höhepunkt erreichte der Bitcoin in 2017. Seitdem ging es bei der Kryptowährung eher turbulent zu.
• Bitcoin-Höhepunkt seit über zwei Jahren nicht mehr erreicht
• Experten sehen trotzdem Potenzial
• Neue Finanzprodukte sowie sinkendes Vertrauen in Fiatgeld dürften Kryptowährungen voranbringen

Der letzte große Hype um Bitcoin liegt mehr als zwei Jahre zurück. Seitdem war der Kurs der bekanntesten Kryptowährung von starken Schwankungen geprägt. Diese machen es als reguläres Zahlungsmittel eher untauglich. Daher distanzieren sich nicht wenige Krypto-Kritiker von Digitalgeld und glauben, dass Bitcoin und Co. ihre besten Zeiten bereits hinter sich haben. Doch ist dem wirklich so oder kommen Kryptowährungen zunehmend im Alltag der Menschen an?

Bitcoin mit Aufschwung zum Jahresbeginn

Fakt ist: Seinen Höhepunkt aus 2017 hat der Bitcoin zwar nicht mehr erreicht, in den vergangenen Jahren legte die beliebte Kryptowährung dennoch hin und wieder beeindruckende Entwicklungen hin. So auch in diesem Jahr: Seit Jahresbeginn verzeichnete Bitcoin einen starken Zuwachs. Erstmals seit November gelang es der digitalen Währung bereits in der zweiten Januarwoche die 9.000-US-Dollar-Marke zu knacken - inzwischen fiel er jedoch wieder etwas zurück und pendelt leicht unter diesem Wert.

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Experten führen das zum einen auf den Januar-Effekt zurück, im Rahmen dessen professionelle Anleger aus der Weihnachtspause zurückkehren und ordentlich investieren. Zum anderen dürften auch die aktuellen Entwicklungen des US-Iran-Konflikts dafür verantwortlich sein. Sowohl der Angriff auf US-Stellungen im Irak als auch die Ausweitung des Konflikts haben zu einem Anstieg der Preise für Gold und Bitcoin gesorgt.

Bitcoin-Finanzprodukte beliebt

Die starke Volatilität bereitet so manchem Anleger zwar weiche Knie, doch zunehmende Vielfalt der Finanzprodukte rund um Bitcoin und Co. dürften ihnen etwas Sicherheit geben. So bietet die traditionsreiche Chicagoer Terminbörse CME seit Januar neben Futures auch Bitcoin-Optionen an. Diese ermöglichen es Anlegern, ihre Investments in der Kryptowährung abzusichern und den Kursentwicklungen entsprechend zu handeln.

Bereits vor zwei Jahren führte die CME Group den Handel mit Bitcoin-Futures ein und stieß auf großes Interesse. "Seit der Einführung unserer Bitcoin-Futures vor fast zwei Jahren haben Kunden wachsendes Interesse an Optionen als weitere Möglichkeit zur Absicherung und zum Handel in diesen Märkten bekundet", so die CME Group in einer Mitteilung. "Wir glauben, dass Bitcoin-Optionen unseren Kunden nun mehr Präzision und Flexibilität beim Risikomanagement bieten werden". Mit Bakkt steht Krypto-Anlegern eine weitere Plattform für den Handel mit Bitcoin-Futures und -Optionen zur Verfügung.

Der Bitcoin und die Finanzwelt

Und auch Finanzinstitute öffnen sich dem Handel mit Kryptowährungen zunehmend. So hat die Deutsche Bank festgestellt, dass das Vertrauen der Menschen in Fiatgeld aufgrund der expansiven Geldpolitik der Zentralbank zunehmend abnimmt und die Nachfrage nach alternativen Währungen zur Folge steigen wird. Die Entwicklung vergleicht das Finanzinstitut mit der Entstehung und Verbreitung des Internets in der Bevölkerung.

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Bis 2030 soll die Zahl der Nutzer von Kryptowährungen auf bis zu 300 Millionen ansteigen. Dabei wird nicht nur Bitcoin im Fokus stehen, auch andere Kryptowährungen werden voraussichtlich großes Interesse erfahren. Allerdings stellen die digitalen Coins trotz einiger Vorteile bislang lediglich eine Ergänzung zu bestehenden Währungen dar. Damit es zu einer flächendeckenden Verbreitung kommen kann, müssen einige Voraussetzungen gegeben sein.

So benötigen Bitcoin und Co. eine Legitimierung von Seiten der Staaten und Regulierungsbehörden, um Kursstabilität zu bekommen. Ferner müssen sie von Zahlungsdienstleistern, Kreditkartengesellschaften und Händlern für eine globale Adaption unterstützt werden. Nicht zuletzt müssen Kryptowährungen ausreichend gegen Cyber-Attacken und vor großflächigen Stromausfällen geschützt werden. Abschließend bleibt festzustellen, dass, obwohl sein Ziel unterschiedlich definiert werden kann, der Bitcoin noch nicht am Ziel seiner Reise angelangt ist und sich weiterhin in der Entwicklung befindet.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Gajus / Shutterstock.com, Bad Man Production / Shutterstock.com

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