Börse wieder unter Druck

Handelsstreit belastet Chinas Währung stark

13.05.19 10:20 Uhr

Handelsstreit belastet Chinas Währung stark | finanzen.net

Die jüngste Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China hat die chinesische Währung stark belastet.

Werte in diesem Artikel
Devisen

9,0328 CNY 0,0396 CNY 0,44%

0,5283 AED 0,0000 AED 0,01%

0,2065 AUD -0,0001 AUD -0,04%

0,7560 BRL -0,0003 BRL -0,04%

0,1959 CAD 0,0000 CAD 0,02%

0,1107 CHF -0,0005 CHF -0,43%

2,9531 CZK 0,0002 CZK 0,01%

0,9066 DKK 0,0001 DKK 0,01%

6,7843 EGP 0,0004 EGP 0,01%

0,1213 EUR -0,0001 EUR -0,09%

0,1051 GBP 0,0000 GBP 0,02%

1,1240 HKD 0,0001 HKD 0,01%

46,2777 HUF 0,0048 HUF 0,01%

2.413,6871 IDR 0,1391 IDR 0,01%

0,4473 ILS 0,0014 ILS 0,31%

13,1891 INR 0,0013 INR 0,01%

17,5950 ISK 0,0010 ISK 0,01%

0,1020 JOD 0,0000 JOD 0,01%

22,2672 JPY 0,0032 JPY 0,01%

18,5574 KES 0,0011 KES 0,01%

208,7069 KRW 0,0113 KRW 0,01%

0,0442 KWD 0,0000 KWD 0,01%

44,4918 LKR -0,3384 LKR -0,75%

1,3116 MAD 0,0019 MAD 0,15%

Beim Handel mit der chinesischen Währung außerhalb von Festlandchina ("offshore") wurden am Montagvormittag für einen US-Dollar etwas mehr als 6,9 Yuan gezahlt und damit so viel wie noch nie in diesem Jahr. Im Verlauf einer Woche hat der Offshore-Yuan etwa 2,5 Prozent an Wert verloren.

Der in Festlandchina gehandelte Yuan ("onshore") wurde am Morgen für knapp 6,9 Yuan gehandelt und damit so schwach wie zuletzt Anfang Januar. Zuvor hatte sich der Handelskonflikt der beiden größten Volkswirtschaften der Welt weiter verschärft. Der amerikanischen Handelsbeauftragte Robert Lighthizer war von US-Präsident Donald Trump angewiesen worden, Einfuhrzölle auf alle Ware aus China vorzubereiten.

Dagegen hatte sich der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, Larry Kudlow, zuletzt eher beschwichtigend geäußert. Die nächste angedrohte Eskalationsstufe werde nicht allzu schnell folgen. "Das wird einige Zeit dauern", sagte Kudlow am Sonntag dem Fernsehsender Fox News. "Es könnten ein paar Monate sein."

Neben der Landeswährung gerieten auch die Kurse an Chinas Börse wieder unter Druck. Der Börsenindex CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandbörsen büßte zum Wochenauftakt einen Teil seines Kurssprungs vom Freitag wieder ein und fiel um fast zwei Prozent. In Hongkong ruhte der Handel wegen eines Feiertages.

Während der Yuan unter Druck geriet, profitierten die Währungen Japans und der Schweiz, die am Markt als sichere Anlegehäfen gefragt sind. Sowohl der japanische Yen als auch der Franken konnten am Morgen im Handel mit allen anderen wichtigen Währungen jeweils zulegen. Der Kurs des Euro hielt sich dagegen kaum verändert.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: axz700 / Shutterstock.com, Jay Yuan / Shutterstock.com