Warum der Euro leicht fällt

Der Kurs des Euro hat am Mittwoch im US-Handel etwas nachgegeben.
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Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1629 Dollar. Im europäischen Geschäft hatte der Euro noch etwas höher notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1637 (Dienstag: 1,1634) Dollar fest.
Kurzzeitig war der Euro bis auf 1,1661 Dollar gestiegen. Iranische Medien hatten berichtet, dass sie einen Entwurf für ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs erhalten hätten. Es handle sich um eine Absichtserklärung, dass die US-Streitkräfte die Seeblockade aufheben und sich aus den Gewässern in der Nähe des Iran zurückziehen würden, berichtete das staatliche Fernsehen. Der Iran wolle im Gegenzug die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr öffnen. Das Weiße Haus aber dementierte den Bericht und bezeichnete ihn als vollständig erfunden.
Nach Einschätzung der Commerzbank-Experten hat der Devisenmarkt aktuell vor allem die Zinserwartungen im Fokus. "Ob wir nun eine Lösung im Irankonflikt in Kürze sehen oder nicht, eins scheint festzustehen: dass die EZB im Juni den Leitzins erhöhen wird", schrieb Commerzbank-Analystin Antje Praefcke. Der Markt preise eine Zinserhöhung im Juni auch fast vollkommen ein, sodass sie keine Überraschung sein sollte.
FRANKFURT (dpa-AFX)
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