Bitcoin Prognose: Coinbase-CEO sieht KI-Wallet-Boom - Bitwise nennt 1,3 Millionen US-Dollar Ziel
Coinbase-CEO Brian Armstrong sieht KI-Agenten als nächste Welle der Krypto-Adoption, während Matt Hougan Bitcoin im optimistischsten Fall bei bis zu 1,3 Millionen US-Dollar sieht.
Werte in diesem Artikel
• Coinbase-CEO Brian Armstrong sieht in KI-Agenten die nächste große Welle der Krypto-Adoption
• KI-Systeme können keine Bankkonten eröffnen, aber Krypto-Wallets erstellen und nutzen
• Bei 25 Prozent Goldmarkt-Anteil könnte Bitcoin laut Bitwise-CIO Matt Hougan 1,3 Millionen US-Dollar erreichen
Armstrong: KI-Agenten brauchen Krypto-Wallets
Coinbase-CEO Brian Armstrong erklärte am 9. März 2026 auf der Plattform X, dass autonome KI-Systeme bald mehr Finanztransaktionen abwickeln könnten als Menschen. Armstrong verwies auf einen strukturellen Vorteil von Krypto-Wallets gegenüber klassischen Bankkonten: KI-Agenten könnten keine Bankkonten eröffnen, da diese eine menschliche Identitätsprüfung voraussetzen. Ein Krypto-Wallet hingegen lasse sich durch Software erstellen und steuern, ohne auf Banken oder Intermediäre angewiesen zu sein.
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Very soon there are going to be more AI agents than humans making transactions.
- Brian Armstrong (@brian_armstrong) March 9, 2026
They can’t open a bank account, but they can own a crypto wallet. Think about it.
Einem Bericht von Yahoo Finance vom 11. März 2026 zufolge verwies Armstrong in diesem Zusammenhang auch auf einen breiteren strukturellen Wandel: Große Finanzunternehmen experimentieren zunehmend mit tokenisierten Fonds, Stablecoins und Abwicklungssystemen auf Blockchain-Basis. Zu den möglichen Anwendungsfällen für KI-Agenten zählen laut dem Bericht unter anderem der automatisierte Kauf von Daten, die Bezahlung von Rechenleistung und die Abwicklung von Finanztransaktionen ohne menschliches Eingreifen.
Bitwise-Analyse: Wie Bitcoin auf 1,3 Million US-Dollar kommen könnte
Bitwise-Investmentchef Matt Hougan legte in einem CIO-Memo vom 10. März 2026 dar, warum ein Bitcoin-Preis von 1 Million US-Dollar aus seiner Sicht erreichbar sein könnte. Hougan betrachtet Bitcoin als ein aufstrebendes Wertaufbewahrungsmittel, das eine ähnliche Funktion wie Gold erfülle, jedoch in digitaler Form. Laut dem Memo umfasste der globale Markt für Wertaufbewahrung zum Zeitpunkt der Analyse knapp 38 Billionen US-Dollar, davon rund 36 Billionen US-Dollar für Gold und rund 1,4 Billionen US-Dollar für Bitcoin. Damit halte Bitcoin einen Anteil von knapp vier Prozent an diesem Markt.
Der entscheidende Punkt, den viele Beobachter laut Hougan übersehen, sei das Wachstum des Gesamtmarkts. Seit 2004 habe sich der Goldmarkt von rund 2,5 Billionen US-Dollar auf fast 40 Billionen US-Dollar ausgeweitet, was einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 13 Prozent entspreche. Sollte dieses Tempo anhalten, könnte der globale Markt für Wertaufbewahrung in zehn Jahren bei rund 121 Billionen US-Dollar liegen. Bei einem Marktanteil von 17 Prozent ergäbe sich rechnerisch ein Bitcoin-Preis von 1 Million US-Dollar pro Einheit. Hougan skizzierte laut Yahoo Finance auch ein optimistischeres Szenario: Sollte Bitcoin etwa 25 Prozent des globalen Goldmarktes erobern, während dieser weiter wächst, könnte der Preis bei rund 1,3 Millionen US-Dollar pro Einheit liegen.
Gegenargumente und offene Risiken
Hougan räumte in seinem Memo ein, dass die Fortschreibung der vergangenen Wachstumsraten nicht gesichert sei. Die letzten zwei Jahrzehnte seien von einer globalen Finanzkrise, der Einführung quantitativer Lockerung und einer langen Niedrigzinsphase geprägt gewesen. Diese Rahmenbedingungen könnten sich in Zukunft nicht wiederholen, und ein Rückgang der Goldpreise sei ebenso möglich wie ein Scheitern Bitcoins bei der weiteren Gewinnung von Marktanteilen.
Gleichzeitig hielt Hougan eine optimistischere Entwicklung für ebenso wahrscheinlich: Wachsende Sorgen über die Staatsverschuldung könnten den Markt für Wertaufbewahrung schneller wachsen lassen als in der Vergangenheit, und Bitcoin könnte in zehn Jahren deutlich mehr als 17 Prozent dieses Marktes erobern. Die Basis dafür sieht Hougan in der rasanten institutionellen Adoption: Bitcoin-ETFs hätten sich als die am schnellsten wachsende ETF-Kategorie aller Zeiten erwiesen, und die Anlageklasse werde inzwischen von Institutionen wie dem Harvard-Stiftungsfonds und dem Staatsfonds von Abu Dhabi gehalten.
Dominik Maier, Redaktion finanzen.net
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