Aktie im Fokus: NVIDIA plant wohl Open-Source-Plattform für KI-Agenten

NVIDIA arbeitet wohl an einer Open-Source-Plattform für KI-Agenten, die es Unternehmen ermöglichen könnte, autonome KI-Systeme für Arbeitsaufgaben einzusetzen.
Werte in diesem Artikel
• NVIDIA plant wohl Open-Source-Lösung für KI-Agenten
• Unternehmen wohl bereits zu möglichen Partnerschaften kontaktiert
• Stärkung der Rolle im KI-Infrastrukturmarkt
NVIDIA plant, wie WIRED unter Berufung auf Personen, die mit den Plänen des Unternehmens vertraut sind, berichtet, die Einführung einer Open-Source-KI-Agentenplattform. Diese ermögliche es Unternehmen, KI-Agenten zur Aufgabenerledigung für ihre Mitarbeiter einzusetzen. Unternehmen könnten den Quellen zufolge unabhängig davon, ob ihre Produkte auf NVIDIA-Chips laufen, auf die Plattform zugreifen.
Potenzielle Partner wohl bereits kontaktiert
Der Halbleiterkonzern soll das Produkt bereits verschiedenen Anbietern von Unternehmenssoftware präsentiert haben. Berichten zufolge hat NVIDIA unter anderem Gespräche mit Unternehmen wie Salesforce, Cisco, Google, Adobe und CrowdStrike aufgenommen, um mögliche Kooperationen auszuloten. Ob aus diesen Kontakten bereits formelle Partnerschaften entstanden sind, sei derzeit jedoch noch offen. Partner dürften laut WIREDs Quellen wahrscheinlich kostenlosen Frühzugang zu der Plattform bekommen im Austausch für ihre Projektbeiträge. Als Teil der Plattform plane NVIDIA, Sicherheits- und Datenschutzfunktionen anzubieten. NVIDIA und seine potenziellen Partner reagierten laut WIRED nicht umgehend auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme.
"Claws" erhalten zunehmend Aufmerksamkeit
Das Interesse von NVIDIA an KI-Agenten wächst laut WIRED in einer Phase, in der sogenannte "Claws" zunehmend Aufmerksamkeit erhalten. Dabei handelt es sich um Open-Source-KI-Programme, die direkt auf dem Computer der Nutzer laufen und dort mehrere aufeinanderfolgende Aufgaben erledigen können. Solche Tools gelten häufig als selbstlernend, weil sie ihre Leistung im Laufe der Zeit eigenständig verbessern sollen.
Zu Beginn des Jahres sorgte insbesondere ein KI-Agent namens OpenClaw im Silicon Valley für großes Interesse. Das System konnte eigenständig auf einem PC arbeiten und Nutzern verschiedene Arbeitsaufgaben abnehmen. Im Februar wurde dann bekannt, dass OpenClaw-Gründer Peter Steinberger zu OpenAI wechselt und der Open-Source-Bot in eine Stiftung integriert wird.
Zwar hätten Unternehmen wie OpenAI und Anthropic die Zuverlässigkeit ihrer KI-Modelle in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Dennoch benötigten deren Chatbots häufig weiterhin manuelle Eingriffe. Spezielle KI-Agenten beziehungsweise "Claws" seien dagegen darauf ausgelegt, mehrere Arbeitsschritte weitgehend eigenständig auszuführen.
Fokus auf Open-Source-KI-Modelle
Für NVIDIA scheint NemoClaw Teil einer Strategie zu sein, mit der das Unternehmen Anbieter von Unternehmenssoftware durch zusätzliche Sicherheitsmechanismen für KI-Agenten ansprechen will, berichtet WIRED. Gleichzeitig stehe das Projekt im Zusammenhang mit einer stärkeren Ausrichtung auf Open-Source-KI-Modelle. Diese Entwicklung sei Teil eines umfassenderen Ansatzes, mit dem NVIDIA seine führende Rolle im Bereich der KI-Infrastruktur sichern möchte, während große KI-Labore zunehmend eigene Chips entwickeln.
In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen unter anderem grundlegende Modelle für KI-Agenten vorgestellt. "NVIDIA erweitert das Universum offener Modelle und hat heute neue offene Modelle, Daten und Tools veröffentlicht, um die KI in allen Branchen voranzutreiben", heißt es in einem Blog-Beitrag des Unternehmens vom 5. Januar. "Diese Modelle - die NVIDIA Nemotron-Familie für agentische KI, die NVIDIA Cosmos-Plattform für physische KI, die neue NVIDIA Alpamayo-Familie für die Entwicklung autonomer Fahrzeuge, NVIDIA Isaac GR00T für die Robotik und NVIDIA Clara für die Biomedizin - werden Unternehmen die Tools zur Entwicklung realer KI-Systeme an die Hand geben."
Julia Walter, Redaktion finanzen.net
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