Krypto-Crash

-20% - Rückzieher von Goldman Sachs beim Bitcoin-Handel lässt Kryptowährungen einbrechen

06.09.18 19:43 Uhr

-20% - Rückzieher von Goldman Sachs beim Bitcoin-Handel lässt Kryptowährungen einbrechen | finanzen.net

Am Kryptowährungsmarkt erleben Anleger am Donnerstag ein wahres Blutbad: Nahezu alle digitalen Währungen brechen massiv ein.

Werte in diesem Artikel
Devisen

63.832,9009 CHF -807,7878 CHF -1,25%

69.768,7622 EUR -897,0777 EUR -1,27%

60.447,0518 GBP -797,2228 GBP -1,30%

12.836.491,9715 JPY -113.647,0321 JPY -0,88%

83.010,9119 USD -1.544,3064 USD -1,83%

2.093,6176 CHF -60,8509 CHF -2,82%

2.288,3044 EUR -66,9819 EUR -2,84%

1.982,5672 GBP -58,6992 GBP -2,88%

421.016,5213 JPY -10.610,4856 JPY -2,46%

2.722,6259 USD -95,5922 USD -3,39%

1,3532 CHF -0,0267 CHF -1,94%

1,4790 EUR -0,0295 EUR -1,96%

1,2814 GBP -0,0260 GBP -1,99%

272,1241 JPY -4,3331 JPY -1,57%

1,7598 USD -0,0453 USD -2,51%

423,8871 CHF 0,2842 CHF 0,07%

463,3046 EUR 0,2177 EUR 0,05%

401,4031 GBP 0,0575 GBP 0,01%

85.241,6694 JPY 376,9091 JPY 0,44%

551,2401 USD -2,8666 USD -0,52%

0,0024 BCH -0,0000 BCH -0,07%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 1,27%

0,0005 ETH 0,0000 ETH 2,91%

0,7390 XRP 0,0143 XRP 1,98%

Goldman Sachs lässt Anleger-Hoffnungen platzen

Grund für die massiven Preiseinbrüche ist ein Medienbericht, nach dem die US-Großbank Goldman Sachs ihre Pläne zum Bitcoin-Trading auf Eis gelegt hat. Angaben von Business Insider zufolge will das Finanzhaus nun vorerst doch keinen Crypto-Trading-Desk an den Start bringen. Das Portal beruft sich dabei auf Firmeninsider.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Hintergrund für den Rückzieher könnten demnach Sorgen um eine mögliche Regulierung des Kryptohandels sein, heißt es weiter. Eine Bank, die als regulierter Anbieter für Bitcoin-Handel antreten will, müsse zahlreiche Voraussetzungen erfüllen, von denen die allermeiste aber außerhalb des eigenen Verantwortungsbereiches lägen, so das Blatt.

Herber Rückschlag für Bitcoin & Co.

Anleger hatten starke Hoffnungen in den Vorstoß von Goldman Sachs gesetzt. Der Einstieg einer solchen Großbank in den Handel mit Kryptowährungen hätte dem Internetgeld zum endgültigen Durchbruch verhelfen können. Kunden des Finanzhauses hätten dann über Goldman Sachs Bitcoin und damit verbundene Finanzprodukte handeln können. Dass das erste etablierte Finanzhaus, das einen eigenen Trading-Desk für Kryptowährungen plante, nun einen Rückzieher macht, ist ein herber Rückschlag für die Bemühungen, Kryptohandel für den Massenmarkt zu etablieren.

Durch die Bank zweistellige Kurseinbrüche

Die Nachrichten lösten unter Anlegern eine Verkaufswelle aus. Während der Bitcoin im frühen Donnerstagshandel mehr als zwölf Prozent an Wert verliert und die Marke von 6.500 Dollar wieder nach unten durchbricht, sind bei Ethereum und Bitcoin Cash zwischenzeitlich sogar Preiseinbrüche um mehr als 20 Prozent zu sehen.

Redaktion finanzen.net

Das könnte Sie auch interessieren: finanzen.net Ratgeber Bitcoin kaufen - So geht's

Bildquellen: Lightboxx / Shutterstock.com