Krypto-Crash

Mark Mobius: Bitcoin könnte 2023 bis auf 10.000 US-Dollar einbrechen

06.02.23 14:24 Uhr

Ethereum: Krypto-Crash und die Zukunft von Bitcoin | finanzen.net

Der Krypto-Winter ist noch längst nicht ausgestanden, sondern könnte sich im Gegenteil sogar noch weiter verschärfen. So warnt etwa der namhaften Wirtschaftsexperte Mark Mobius, dass die Ur-Kryptowährung Bitcoin weiter in Richtung der 10.000-US-Dollar-Marke fallen wird und diese Schwelle im Jahr 2023 erreichen könnte.

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• Mark Mobius bleibt bearish für Bitcoin
• 2023 könnte der Bitcoinkurs auf 10.000 US-Dollar fallen
• Kryptobranche dürfte überleben

Weil die Anleger inzwischen viel risikoscheuer sind als noch in 2021 hat der Bitcoin in den letzten zwölf Monaten fast 70 Prozent seines Wertes eingebüßt. Von ihrem Allzeithoch von 65.000 US-Dollar, das im November 2021 erreicht wurde, hat sich die Kryptowährung inzwischen weit entfernt.

Für Turbulenzen am Kryptomarkt sorgte in den letzten Wochen insbesondere die Insolvenz von FTX. Ausgelöst wurde diese Pleite durch Zweifel an der Kapitalausstattung des verbundenen Unternehmens Alameda Research, was einen massiven Kapitalabfluss nach sich zog und viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt hat. Allein den 50 größten Gläubigern schuldet die ehemals weltweit zweitgrößte Krypto-Börse nach eigenen Angaben rund 3,1 Milliarden US-Dollar.

Mark Mobius pessimistisch für Bitcoin

Glaubt man Mark Mobius, der den Crash auf 20.000 US-Dollar in diesem Jahr korrekt prognostizierte, so hat der Bitcoin noch längt keinen Boden erreicht. Nun, da der Bitcoin die technischen Unterstützungsniveaus von 18.000 und 17.000 US-Dollar durchbrochen habe, sei die älteste, beliebteste und nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung "nicht weit entfernt" von 10.000 US-Dollar, erklärte der angesehene Portfoliomanager bei Franklin Templeton Investments gegenüber "CNBC" und prognostizierte, dass es im Jahr 2023 zu einem Einbruch auf dieses Niveau kommen könnte. Solche Tiefstände hatte der Bitcoinkurs zuletzt im Frühjahr 2020, also nach dem Ausbruch der Coronapandemie, gezeigt.

Seine Warnung stützte der Investmentexperte auf die starken Zinserhöhungen und die allgemein restriktivere Geldpolitik der US-Notenbank. "Mit höheren Zinssätzen wird das Halten oder Kaufen von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen weniger attraktiv, da der Besitz des Coins keine Zinsen abwirft", sagte Mobius. Um die extrem hohe Inflation zu bekämpfen hatten die US-Währungshüter zuletzt vier Leitzinserhöhungen um jeweils 75 Basispunkte beschlossen - eine beispiellose Serie.

Krypto wird nicht verschwinden

In einem anderen Interview mit "Bloomberg" zeigte sich der Milliardär und Mitgründer von Mobius Capital Partners "erstaunt", dass sich der Bitcoinpreis bisher so gut gehalten habe. Dennoch würde er weder sein eigenes Kapital noch Kundengelder in digitale Vermögenswerte investieren, da er dies für "zu gefährlich" halte. Auch bei dieser Gelegenheit erklärte er, dass 10.000 US-Dollar sein nächstes Kursziel für den Bitcoin ist.

Mit einem völligen Verschwinden von Kryptowährungen rechnet er allerdings nicht: "Krypto wird bleiben, denn es gibt einige Investoren, die immer noch daran glauben", lautet seine Einschätzung.

Redaktion finanzen.net

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