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Bitcoin & Co: Britisches Finanzamt fordert Kryptobörsen zur Offenlegung von Nutzerdaten auf

12.08.19 21:32 Uhr

Bitcoin & Co: Britisches Finanzamt fordert Kryptobörsen zur Offenlegung von Nutzerdaten auf | finanzen.net

Das Britische Finanzamt hat die Kryptobörsen in Großbritannien dazu aufgefordert, sämtliche Daten offenzulegen - mit Folgen für Kryptoinvestoren.

Werte in diesem Artikel
Devisen

50.922,1185 CHF 2.013,9290 CHF 4,12%

55.485,8439 EUR 2.088,4510 EUR 3,91%

48.212,0221 GBP 1.705,2363 GBP 3,67%

10.275.787,6366 JPY 417.030,9537 JPY 4,23%

65.439,1365 USD 2.542,2361 USD 4,04%

1.478,6322 CHF 62,8438 CHF 4,44%

1.611,1497 EUR 65,4083 EUR 4,23%

1.399,9388 GBP 53,6659 GBP 3,99%

298.379,3837 JPY 12.989,2761 JPY 4,55%

1.900,1647 USD 79,4328 USD 4,36%

1,0140 CHF 0,0719 CHF 7,63%

1,1049 EUR 0,0763 EUR 7,42%

0,9601 GBP 0,0642 GBP 7,17%

204,6237 JPY 14,7185 JPY 7,75%

1,3031 USD 0,0915 USD 7,56%

365,3294 CHF 10,5545 CHF 2,97%

398,0709 EUR 10,7317 EUR 2,77%

345,8865 GBP 8,5310 GBP 2,53%

73.721,3599 JPY 2.206,9547 JPY 3,09%

469,4786 USD 13,2309 USD 2,90%

8,1699 USD 0,1233 USD 1,53%

9,8183 CHF 0,1050 CHF 1,08%

10,6982 EUR 0,0933 EUR 0,88%

9,2957 GBP 0,0594 GBP 0,64%

• Mithilfe der Nutzerdaten will die Steuerbehörde Steuerhinterzieher fassen

• Das Finanzamt gibt keine Auskunft über den Umfang der Offenlegung

• Auch andere Steuerbehörden verlangen die Nutzerdaten der Kryptobörsen

Offenlegung soll Steuerhinterziehung mit Bitcoin & Co. aufdecken

Mit der Maßnahme der Offenlegung der Nutzer- und Transaktionsdaten will das britische Finanzamt HM Revenue & Customs (HMRC) gegen Steuerhinterziehung vorgehen. Laut dem Krypto-Nachrichtenportal Coindesk hat das Finanzamt an mindestens drei britische Kryptobörsen die entsprechenden Aufforderungen verschickt, darunter Coinbase, eToro und CEX.io. Mit der Offenlegung der Daten erhofft sich das Finanzamt, Personen ausfindig zu machen, die sich der Steuerhinterziehung schuldig gemacht haben und so effektiver gegen Straftaten in Sachen Bitcoin & Co. vorgehen zu können.

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Steuerbehörde gibt keine Auskunft

Wie BTC-Echo berichtete, verweigert die Steuerbehörde bislang genauere Auskünfte und verwies lediglich darauf, dass das Vorgehen in ihrem Ermessenbereich liege. "Diese Börsen können Informationen über ihre Kunden und die von ihnen abgeschlossenen Transaktionen speichern. Diese Transaktionen können zu potenziellen Steuerbelastungen führen, und HMRC ist befugt, Mitteilungen zu veröffentlichen, in denen die Börsen aufgefordert werden, diese Informationen bereitzustellen." Vergangenen Dezember hatte das britische Finanzamt erstmals einen Leitfaden zur steuerlichen Einordnung von Kryptowährungen herausgegeben, der sich speziell an Privatanleger gerichtet hat. Darin heißt es, dass Anleger entweder die Einkommenssteuer oder die Kapitalertragssteuer aus den, mit Kryptowährungen erzielten, Gewinnen entfernen müssen.

Steuerbehörden werden zunehmend aktiv

Damit tut es Großbritannien nun auch der Steuerbehörde der USA gleich, die kürzlich rund 100.000 Aufforderungen an Krypto-Anleger verschickt hat, in denen sie diese dazu anhält, ihre Steuererklärungen zu ergänzen und gegebenfalls Nachzahlungen oder sogar Strafzahlungen zu entrichten. Auch die brasilianische Bevölkerung ist ab sofort dazu verpflichtet, Krypto-Transaktionen beim Finanzamt anzuzeigen. Diese neuartige Regelung betrifft sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen und Brokerfirmen.

Redaktion finanzen.net

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