Neue Ära

Bitcoin & Co.: Beflügelt China nun den Kryptomarkt?

25.06.24 22:57 Uhr

Bitcoin & Co. im Fokus: Wird China nun zum Treiber einer neuen Krypto-Rally? | finanzen.net

Nachdem sich die Dynamik der diesjährigen Krypto-Rally zuletzt etwas verlangsamt hat, schauen sich Investoren nach neuen Impulsen für Bitcoin und Co. um. Laut Tether-Mitbegründer Brock Pierce könnten diese von China ausgehen, wenn sich das Reich der Mitte wieder mehr für den Kryptomarkt öffnet.

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• Krypto-Markt in China könnte wieder Fahrt aufnehmen
• Brock Pierce rechnet fest mit einer Krypto-Wende Chinas
• Auswirkungen könnten auch Gold betreffen

China hat in Bezug auf Kryptowährungen eine wechselreiche Geschichte hinter sich, die von enthusiastischer Annahme bis zu strenger Ablehnung reicht. Zuletzt hatte Peking im September 2021 einen harten Kurs eingeschlagen und sämtliche Krypto-bezogenen Handels- und Mining-Aktivitäten verboten. Doch nach Ansicht eines angesehenen Krypto-Investors steht hier ein Kurswechsel bevor.

Brock Pierce rechnet mit Krypto-Öffnung Chinas

Brock Pierce, Mitgründer des an den Greenback gekoppelte Stablecoins Tether (USDT), rechnet damit, dass das Reich der Mitte die Tür zum Kryptomarkt demnächst wieder öffnen wird. Wie Pierce gegenüber der "South China Morning Post" erklärt, sei dieser Schritt sei unvermeidlich. Es handele sich lediglich noch um eine Frage des Zeitpunkts.

Diese Annahme stützt er darauf, dass Hongkong kürzlich einige Spot-Bitcoin- und Ethereum-ETFs genehmigt hat. Nun spekulieren einige Marktbeobachter, dass diese auch für Investoren aus dem chinesischen Festland zugänglich sein könnten. Nach Meinung von Pierce sind die Chancen in Hongkong im Bereich der digitalen Finanzen jedenfalls enorm.

Daneben gibt es noch einen weiteren Hinweis, der auf eine langsame Öffnung Chinas für Kryptowährungen hoffen lässt: So hat die in Dubai ansässige Kryptobörse Bybit angekündigt, dass chinesische Staatsbürger, die im Ausland leben, bei ihr nun Konten eröffnen und mit Kryptowährungen handeln können.

Finanzmärkte weltweit betroffen

Die potenzielle Rückkehr Chinas zu Bitcoin und anderen digitalen Assets könnte nicht nur die chinesische Wirtschaft, sondern auch den globalen Finanzsektor beeinflussen. So ist nicht auszuschließen, dass traditionelle Anlageformen wie Gold hierdurch an Bedeutung verlieren würden. Interessant ist laut "Krypto News Deutschland" in diesem Zusammenhang, dass Peking im Mai seine Goldkäufe vorübergehend gestoppt hat, nachdem man zuvor kontinuierlich Gold erworben hatte. Diese Unterbrechung könnte darauf hindeuten, dass China angesichts der aktuellen Höchstpreise für Gold erwägt, stattdessen lieber in Bitcoin zu investieren.

Redaktion finanzen.net

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