Harsche Kritik

Vorwurf von Coinbase: SEC will Kryptobranche "ersticken"

21.06.24 22:08 Uhr

NASDAQ-Titel Coinbase-Aktie erhebt schwere Vorwürfe: SEC plant, die Kryptobranche zu "ersticken" | finanzen.net

Der Streit zwischen der US-Börsenaufsicht SEC und der Kryptohandelsplattform Coinbase geht in eine weitere Runde. Nachdem die SEC einen Regelungsvorschlag von Coinbase abgelehnt hatte, wirft die Kryptobörse der Behörde vor, die Branche "ersticken" zu wollen.

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• SEC lehnt Regelungsvorschlag von Coinbase ab
• Coinbase reicht Stellungnahme beim Gerichtshof ein
• Coinbase: SEC will die Kryptobranche "ersticken"

SEC-Klage gegen Coinbase

Die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) und die Kryptobörse Coinbase befinden sich bereits seit längerem im Clinch. Nun wirft Coinbase der SEC sogar vor, die Kryptobranche "ersticken" zu wollen. Bereits im Juni 2023 hatte die SEC Klage gegen Coinbase eingereicht. Der Vorwurf lautete: Coinbase sei nie als nationale Wertpapierbörse oder ähnliches registriert gewesen und habe damit die Offenlegungsvorschriften für Wertpapiermärkte umgangen. Coinbase hatte die Klage abweisen lassen wollen, doch die SEC habe sich konsequent dagegen gewehrt, wie sich Cointelegraph erinnert.

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Coinbase: SEC will Kryptoindustrie "ersticken"

Nun gab Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, kürzlich bekannt, dass die Kryptobörse die Ablehnung ihres Regelsetzungsantrags durch die SEC angefochten habe. "Bemerkenswerterweise sagt die SEC immer wieder, dass es keine Rolle spielt, ob die Industrie die Regeln einhalten kann", schrieb Grewal auf X. Und weiter: "Die SEC ist bestrebt, die Branche der digitalen Vermögenswerte zu ersticken und weigert sich, die notwendigen Regeln bereitzustellen, die die Branche gefordert hat, um den Druck zu verschärfen. Wir schätzen die sorgfältige Prüfung des Dritten Bezirks in dieser Angelegenheit".

Aus diesem Grund habe Coinbase nun eine abschließende Stellungnahme beim Dritten Gerichtshof eingereicht, denn die SEC werde ihren Ansatz der Regulierung durch Durchsetzung der Kryptowährungsindustrie so lange wie möglich verfolgen. "Die SEC meint es ernst mit der Zerstörung digitaler Vermögenswerte", erklärte Coinbase Ende Mai in einem Dokument an das U. S. Court of Appeals, aus dem Cointelegraph zitiert. Coinbase wolle das Gericht nun davon überzeugen, die SEC dazu zu bringen, faire Regeln für die Kryptoindustrie festzulegen, denn die US-Börsenaufsicht sei nicht offen für Gespräche. "Der Behörde eine weitere Gelegenheit zu bieten, sich zu erklären, ist sowohl sinnlos als auch äußerst unverdient", zitiert Cointelegraph die Kryptobörse Coinbase.

SEC verteidigt Vorgehen

Coinbase wirft der SEC weiterhin vor, dass sie versuche, ihre autoritäre Kontrolle über den Kryptosektor als wenig gefährlich darzustellen, da die Regeln nur für einen kleinen Teil der Branche problematisch seien. "Die SEC versucht, ihre repressive Haltung zu minimieren, indem sie behauptet, dass nur eine ‘kleine Gruppe von Marktteilnehmern’ unter ‘diskreten Bestimmungen’ der bestehenden Regeln ‘Schwierigkeiten bei der Einhaltung’ haben könnte", zitiert Cointelegraph Coinbase.

Wie der Streit zwischen der US-Börsenaufsicht und einer der bekanntesten Kryptohandelsplattformen letztendlich ausgehen wird, bleibt abzuwarten.

Redaktion finanzen.net

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