Tech-Konzerne dringen vor

IWF-Chefin warnt: Kryptowährungen "erschüttern" das Bankensystem

16.04.19 19:45 Uhr

IWF-Chefin warnt: Kryptowährungen "erschüttern" das Bankensystem | finanzen.net

Finanz-Technologien wie beispielsweise Kryptowährungen erschüttern laut Christine Lagarde das Bankensystem. Die IWF-Chefin fordert deshalb eine Regulierung der Disruptoren.

Werte in diesem Artikel
Aktien

234,20 EUR 6,55 EUR 2,88%

791,40 EUR -9,30 EUR -1,16%

571,90 EUR -11,10 EUR -1,90%

Devisen

57.197,4648 CHF -1.476,8754 CHF -2,52%

62.400,9952 EUR -1.606,5441 EUR -2,51%

53.910,2847 GBP -1.305,5500 GBP -2,36%

11.527.041,6737 JPY -256.291,4475 JPY -2,18%

73.609,5162 USD -2.022,6044 USD -2,67%

1.663,1203 CHF -63,9579 CHF -3,70%

1.814,4224 EUR -69,6384 EUR -3,70%

1.567,5396 GBP -57,7376 GBP -3,55%

335.169,7041 JPY -11.672,5158 JPY -3,37%

2.140,3306 USD -85,8997 USD -3,86%

1,1963 CHF -0,0242 CHF -1,98%

1,3051 EUR -0,0263 EUR -1,97%

1,1276 GBP -0,0210 GBP -1,83%

241,0918 JPY -4,0130 JPY -1,64%

1,5396 USD -0,0337 USD -2,14%

0,2222 CHF -0,0034 CHF -1,51%

0,2424 EUR -0,0037 EUR -1,50%

0,2094 GBP -0,0029 GBP -1,36%

44,7841 JPY -0,5285 JPY -1,17%

0,2860 USD -0,0049 USD -1,67%

404,9188 CHF -2,0184 CHF -0,50%

441,7562 EUR -2,1695 EUR -0,49%

381,6478 GBP -1,3028 GBP -0,34%

81.603,5391 JPY -120,0203 JPY -0,15%

Die Finanzbranche steht vor großen Herausforderungen: Immer mehr Branchenneulinge dringen mit neuen Technologien in den Markt ein und drohen den etablierten Unternehmen Marktanteile streitig zu machen.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

IWF fordert Regulierung

Am Rande der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington erklärte Christine Lagarde gegenüber dem US-Sender "CNBC", alles was dezentrale Buchungstechnologien verwendet - seien es nun Kryptowährungen oder digitale Vermögenswerte - erschüttere das System. Dezentral bedeutet in diesem Zusammenhang, dass keine Kontrolle durch eine zentrale Autorität wie etwa einen Staat oder eine Notenbank stattfindet.

Die sich verändernden Geschäftsmodelle der Geschäftsbanken sind für Lagarde der Beweis dafür, dass Innovationen wie Kryptowährungen bereits das Handeln der im Finanzmarkt Verantwortlichen beeinflusst. Um vor diesem Hintergrund die Stabilität des Finanzsektors zu gewährleisten, fordert die IWF-Chefin eine Überwachung dieser neuen Finanztechnologien.

"Wir wollen keine Innovation, die das System so sehr erschüttert, dass wir die nötige Stabilität verlieren", sagte Lagarde.

Tech-Riesen auf dem Vormarsch

Nicht nur Startups, auch einige US-Tech-Giganten haben den Finanzmarkt als lukratives Geschäft für sich entdeckt. So plant das Soziale Netzwerk Facebook Gerüchten zufolge eine eigenen Kryptowährung. Spekuliert wird, dass der digitale "Facebook Coin" dann über den Chat-Dienst WhatsApp versendet werden könnte. Der Konzern selbst bestätigte bisher aber lediglich, dass er Möglichkeiten erforsche, "die Leistungsfähigkeit der Blockchain-Technologie zu nutzen".

Auch der iPhone-Konzern Apple nimmt beim Ausbau seines Service-Geschäfts den Finanzsektor ins Visier. Erst im März gab er bekannt, im Sommer gemeinsam mit der Bank Goldman Sachs eine Apple-Kreditkarte in den USA herausgeben zu wollen. Den Kunden soll sowohl eine virtuelle Version in Apple-Geräten als auch eine physische Karte aus Titan angeboten werden.

Lagarde verwies darauf, dass sich Zentralbankvertreter während der Frühjahrstagung aufgeschlossen für die neuen Technologien und Marktakteure gezeigt hätten. Wichtig seien jedoch vor allem zwei Dinge: Stabilität und Vertrauen. Deshalb fordert die IWF-Chefin, dass Tech-Konzerne, die mit Nachdruck in den Bankensektor vordringen, der Regulierung unterworfen werden sollten: "Sie müssen zur Verantwortung gezogen werden können, damit man ihnen völlig vertrauen kann".

Redaktion finanzen.net

Das könnte Sie auch interessieren: finanzen.net Ratgeber Bitcoin kaufen - So geht's

In eigener Sache

Übrigens: Apple und andere US-Aktien sind bei finanzen.net ZERO sogar bis 23 Uhr handelbar (ohne Ordergebühren, zzgl. Spreads). Jetzt kostenlos Depot eröffnen und Neukunden-Bonus sichern!

Ausgewählte Hebelprodukte auf Apple

Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Apple

NameHebelKOEmittent
NameHebelKOEmittent
Wer­bung

Bildquellen: Photo Spirit / Shutterstock.com, Wit Olszewski / Shutterstock.com

Nachrichten zu Apple Inc.

Wer­bung

Analysen zu Apple Inc.

DatumRatingAnalyst
30.01.2026Apple UnderweightBarclays Capital
30.01.2026Apple HoldJefferies & Company Inc.
30.01.2026Apple BuyGoldman Sachs Group Inc.
30.01.2026Apple NeutralUBS AG
30.01.2026Apple OverweightJP Morgan Chase & Co.
DatumRatingAnalyst
30.01.2026Apple BuyGoldman Sachs Group Inc.
30.01.2026Apple OverweightJP Morgan Chase & Co.
27.01.2026Apple OutperformBernstein Research
26.01.2026Apple OverweightJP Morgan Chase & Co.
20.01.2026Apple BuyGoldman Sachs Group Inc.
DatumRatingAnalyst
30.01.2026Apple HoldJefferies & Company Inc.
30.01.2026Apple NeutralUBS AG
26.01.2026Apple HoldJefferies & Company Inc.
21.01.2026Apple NeutralUBS AG
17.12.2025Apple HoldJefferies & Company Inc.
DatumRatingAnalyst
30.01.2026Apple UnderweightBarclays Capital
30.12.2025Apple UnderweightBarclays Capital
27.10.2025Apple UnderperformJefferies & Company Inc.
20.10.2025Apple UnderperformJefferies & Company Inc.
13.10.2025Apple UnderperformJefferies & Company Inc.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Apple Inc. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen