Verfallsdatum

Bitcoin-Optionen laufen aus - Was kommt auf die Märkte zu?

21.06.20 17:12 Uhr

Bitcoin-Optionen laufen aus - Was kommt auf die Märkte zu? | finanzen.net

In der kommenden Woche verfallen Bitcoin-Optionen im Wert von 930 Millionen US-Dollar. Was bedeutet dies für den Bitcoin-Preis?

Werte in diesem Artikel
Devisen

72.549,0987 CHF 52,9336 CHF 0,07%

77.852,1101 EUR 58,2598 EUR 0,07%

67.562,9418 GBP 45,4912 GBP 0,07%

14.301.761,7771 JPY 10.702,5689 JPY 0,07%

90.581,6383 USD 67,7858 USD 0,07%

512,2021 CHF 4,5869 CHF 0,90%

549,6418 EUR 4,9324 EUR 0,91%

476,9995 GBP 4,2450 GBP 0,90%

100.971,5152 JPY 906,0965 JPY 0,91%

639,5132 USD 5,7389 USD 0,91%

15,5307 CHF -0,1207 CHF -0,77%

16,6659 EUR -0,1293 EUR -0,77%

14,4633 GBP -0,1133 GBP -0,78%

3.061,6027 JPY -23,7442 JPY -0,77%

19,3910 USD -0,1504 USD -0,77%

16,0996 CHF -0,0133 CHF -0,08%

14,1249 EUR -0,0015 EUR -0,01%

12,3499 GBP -0,0530 GBP -0,43%

1.833,7203 JPY -3,6182 JPY -0,20%

16,2341 USD 0,0000 USD 0,00%

1,0525 USD -0,0398 USD -3,64%

0,0020 BCH -0,0000 BCH -0,90%

0,0644 BSV 0,0005 BSV 0,78%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -0,05%

• Bitcoin-Optionen laufen am 26.06. aus
• Zahlreiche Call-Optionen
• Roll-Over oder Cash out?

Das Open Interest an Bitcoin-Optionen an der Chicago Mercantile Exchange (CME) und auf anderen Plattformen ist in den vergangenen Wochen stark gestiegen. Doch die Popularität der Finanzderivate hat auch einen Nachteil: Dann nämlich, wenn ein großer Teil der Optionen ausläuft - am Kryptomarkt könnte dies die Preise beeinflussen.

Neues Verfallsdatum rückt näher

Insgesamt 100.000 Bitcoin-Optionen im Gesamtwert von rund 930.000.000 US-Dollar laufen am Freitag, dem 26. Juni aus, wie Cointelegraph berichtet. Ein großer Teil der Optionen wird über die aktuell größte Plattform für Bitcoin-Optionen, die in Panama ansässige Derivatebörse Deribit gehandelt, die rund 50 Prozent der auslaufenden 100.000 BTC-Optionen hält.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Ein weiterer Teil wird an der CME gehandelt, dabei handele es sich fast ausschließlich um Call-Optionen, also Wetten auf einen steigenden Bitcoin-Preis. Wie es weiter heißt, soll es sich bei 75 Prozent der aktuell offenen Positionen um Wetten handeln, die auf einen Bitcoinpreis von 11.000 US-Dollar und höher spekulieren - ein eher unwahrscheinliches Szenario.

Was Options-Anleger erwartet

Das Auslaufen der Call-Optionen könnte den Bitcoin-Preis beeinflussen. Richtungsweisend wird in diesem Zusammenhang insbesondere sein, ob es der Bitcoin schafft, die Marke von 11.000-US-Dollar zu überspringen. Aktuell wird die Kryptowährung allerdings bei rund 9.410 US-Dollar und damit deutlich unter der Preisgrenze gehandelt. (Stand: 19. Juni 2020)

Doch starke Preisausschläge hat es seit Existieren der Kryptowährungen immer wieder gegeben, starke Volatilität bestimmt seit jeher den Kryptomarkt. Sollten die Bitcoin-Bullen also recht behalten und die Kryptowährung schafft bis zum Auslaufen der Optionen den Sprung auf 11.000 US-Dollar, würde dies weitere 14.900 BTC in nicht bilanzierten Optionskontrakten aktivieren. Alle 100 US-Dollar oberhalb dieses Niveaus würde den Käufern von Call-Optionen weitere 1,5 Millionen US-Dollar Gewinn bringen, heißt es bei Cointelegraph weiter.

Das könnte Sie auch interessieren: JETZT NEU - Bitcoin & Co. über die finanzen.net App handeln - oder für Profis über die Börse Stuttgart Digital Exchange

Halten es die Bitcoin-Bullen allerdings für wenig wahrscheinlich, dass diese Entwicklung eintritt, werden sie ihre Kontrakte möglicherweise vor dem Auslaufen am kommenden Freitag verkaufen und sich mit neuen Kontrakten einzudecken. Durch dieses "Roll-Over" erhalten sie ihre Positionen. Der Bitcoin-Preis selber könnte vor diesem Hintergrund schwächeln, mit massiven Kursbewegungen infolge des bevorstehenden Auslaufendes der Bitcoin-Optionen ist aber wohl nicht zu rechnen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Andrey Burmakin / Shutterstock.com, Dim Dimich / Shutterstock.com