18.10.2021 13:10

Darum gibt der Eurokurs etwas nach

Wieder unter 1,16 Dollar: Darum gibt der Eurokurs etwas nach | Nachricht | finanzen.net
Wieder unter 1,16 Dollar
Folgen
Der Euro ist am Montag leicht gefallen.
Werbung
Am Mittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1589 US-Dollar gehandelt. In der Nacht hatte der Euro noch rund 1,16 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1602 Dollar festgesetzt.
Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
Hinweis zu Plus500: 74% der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Plus500UK Ltd ist zugelassen und reguliert durch Financial Conduct Authority (FRN 509909). Plus500CY Ltd ist autorisiert und reguliert durch CySEC (#250/14).

Der Euro wurde zum Wochenauftakt von einer Dollar-Stärke belastet. Die US-Währung legte zu allen anderen wichtigen Währungen zu. Marktbeobachter verwiesen auf eine trübe Stimmung an den Aktienmärkten. Diese sorgte für etwas Auftrieb beim Dollar, der unter Anlegern als sichere Anlage gilt. Die trübe Marktstimmung wird mit Daten zum Wirtschaftswachstum in China erklärt. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hat die Konjunktur im dritten Quartal deutlich an Fahrt verloren.

Zudem machten EZB-Vertreter zuletzt immer wieder klar, dass die lockere Geldpolitik fortgesetzt wird. So bezeichnete EZB-Ratsmitglied Ignazio Visco den Inflationsdruck in der Eurozone erneut als vorübergehend. Er sehe keine relevanten Zweitrundeneffekte. Die Löhne würden nicht substanziell steigen. Die Geldpolitik bleibe daher akkommodierend. Eine lockere Geldpolitik belastet tendenziell eine Währung.

Unterdessen hat die türkische Lira ihre Talfahrt fortgesetzt und ist auf neue Rekordtiefs zum Dollar und zum Euro gefallen. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte in der vergangenen Woche gleich drei Notenbanker entlassen. Damit ist der Druck auf die Notenbank gestiegen, in dieser Woche trotz einer sehr hohen Inflation die Zinsen zu senken. "Die Notenbank nimmt keine Rücksicht mehr auf die Folgen ihrer Zinspolitik für Wechselkurse, Inflation und letztendlich für die Stabilität der türkischen Volkswirtschaft", kommentierte Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte der Commerzbank. Schließlich würden die wirklichen Entscheidungen im Präsidentenpalast getroffen.

/jsl/jkr/eas

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: ILYA AKINSHIN / Shutterstock.com, Wara1982 / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1285-0,0025
-0,22
Japanischer Yen128,07800,3830
0,30
Pfundkurs0,8509-0,0030
-0,35
Schweizer Franken1,04450,0070
0,67
Russischer Rubel83,90550,2345
0,28
Bitcoin43578,7617-86,6602
-0,20
Chinesischer Yuan7,1960-0,0152
-0,21

Heute im Fokus

DAX kräftig im Plus -- US-Börsen grün -- Behörde verbietet Delivery Hero Saudi-Arabien-Zukauf -- Saint-Gobain will GCP Applied Technologies übernehmen -- Tesla, Telekom, Airbus, Deutsche Bank im Fokus

AstraZeneca erwägt womöglich Börsengang der Impfstoffsparte. Bewegung im Ringen um italienischen Telekomkonzern TIM - Gegenwind für KKR. Allianz erwirbt Anteil an Offshore-Windpark von BASF. Aufregung nach spektakulärem Bundesliga-Gipfel zwischen FC Bayern und BVB. Deutsche Wohnen kommt für zooplus in MDAX - Auch Änderungen in SDAX und TecDAX.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Wie hat sich Ihr Wertpapierdepot seit Jahresbeginn entwickelt?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln