13.08.2011 15:00

COT-Report: Spekulanten ziehen sich bei Gold zurück

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Der jüngste COT-Report (Commitments of Traders) vom Freitagabend war von einem stark rückläufigen Optimismus der Großspekulanten geprägt.
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von Jörg Bernhard

Die Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) reduzierte sich im Berichtszeitraum (2. bis 9. August) ebenfalls, und zwar von 529.403 auf 510.223 Kontrakte (-3,6 Prozent). Bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten war ein markanter Rückgang registriert worden. Sie reduzierte sich nämlich von 287.634 auf 249.206 Futures (-13,4 Prozent). Die schwindende Zuversicht war vor allem bei großen Spekulanten auszumachen. Ihre Netto-Long-Position ging von 247.175 auf 203.573 Kontrakte (-17,4 Prozent) zurück, während sie bei den Kleinspekulanten von 40.459 auf 45.633 Kontrakte (+12,8 Prozent) anzog.

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Bei den Großspekulanten war der nachlassende Optimismus auf einen massiven Einbruch des Long-Exposure zurückzuführen, während zugleich das Short-Engagement nicht ganz so stark wuchs. So brach die Zahl long positionierter Futures von 291.974 auf 259.388 Kontrakte ein. Die Short-Seite erzielte zugleich ein Plus von 44.799 auf 55.815 Futures . Bei den Kleinspekulanten zog die Long-Seite deutlich stärker als die Short-Seite an. So erhöhten sich die long positionierten Futures von 66.701 auf 72.938 Kontrakte, während auf der Short-Seite lediglich ein Plus von 26.242 auf 27.305 Kontrakte verbucht worden war.

Gold: Korrektur nach Rekordflut

Vor dem Wochenende war beim Goldpreis eine leichte Konditionsschwäche zu beobachten. Kein Wunder, nach der seit Anfang Juli erfolgten Kursrally von 1.500 auf über 1.800 Dollar. Von einem Trendwechsel ist derzeit dennoch nichts zu sehen. Mittlerweile hat sich allerdings erhebliches Korrekturpotenzial aufgebaut. Der Timingindikator Relative-Stärke-Index notiert mit aktuell 71 Prozent noch in der überkauften Zone. Sollte er unter die Marke von 70 Prozent rutschen, wäre dies als klares Verkaufssignal zu interpretieren. In den Wochen zuvor erwiesen sich diese allerdings stets als Bärenfalle. Das Wohl und Wehe des gelben Edelmetalls dürfte vor allem davon abhängen, ob den internationalen Finanzmärkten eine erfolgreiche Stabilisierung gelingt. Fazit: Es bleibt spannend.

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