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21.03.2015 15:00
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COT-Report: Goldspekulanten fliehen in Massen

Goldpreis: COT-Report: Goldspekulanten fliehen in Massen | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis
Einen heftig eingebrochenen Einbruch des Optimismus der spekulativen Marktakteure wies der am Freitagabend veröffentlichte wöchentliche Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC aus.
von Jörg Bernhard

Bei der Anzahl offener Kontrakte - dem sogenannten Open Interest - war in der Woche zum 17. März zwar ein signifikanter Anstieg von 410.918 auf 429.738 Futures (+4,6 Prozent) registriert worden, beim Optimismus großer und kleiner Spekulanten machte sich dies allerdings nicht positiv bemerkbar. Im Gegenteil - zum siebten Mal in Folge nahm deren Optimismus ab, diese Woche fiel der Rückgang besonders stark aus. Die kumulierte Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten reduzierte sich nämlich im Berichtszeitraum von 89.342 auf 56.490 Kontrakte (-36,8 Prozent). Bei den Großspekulanten (Non-Commercials) schlug sich dies in einem Einbruch der Netto-Long-Position von 81.892 auf 53.093 Futures (-35,2 Prozent) nieder. Bei den Kleinspekulanten (Non-Reportables) war sogar ein Minus von 7.450 auf 3.397 Kontrakte (-54,4 Prozent) gemeldet worden.

Goldpreis: Charttechnische Entwarnung

Das war knapp - am Dienstag kam der Goldpreis einer wichtigen Unterstützungszone ziemlich nahe. Fed sei Dank blieb ihr Unterschreiten und der damit zu erwartende Verkaufsdruck aber aus. In der offiziellen Verlautbarung der Fed wurde zwar auf das Schlüsselwort "geduldig" verzichtet, ihre nach unten revidierten Konjunkturprognosen führte jedoch zu abflauenden Zinsängsten. Im Vorfeld hatten die Marktakteure offensichtlich mit einem restriktiveren Tenor gerechnet, so dass nach der Fed-Sitzung eine Erleichterungsrally einsetzte. Diese bescherte dem Goldpreis ein Wochenplus von 2,8 Prozent und aus charttechnischer Sicht eine Entwarnung. Der Timingindikator Relative-Stärke-Index lieferte mit dem Überwinden der Marke von 30 Prozent sogar ein Kaufsignal.

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Bildquellen: Brian A Jackson / Shutterstock.com, egon999 / Shutterstock.com

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