20.11.2020 07:42

Goldpreis: Charttechnisches Ungemach im Anmarsch

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Charttechnisches Ungemach im Anmarsch | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
Folgen

Bis zu 1% p.a. Festzins jetzt risikofrei sichern. 15 € Amazon-Gutschein bis 31.12. zusätzlich! -W-

Anleger haben derzeit wenig Interesse an einem Goldinvestment. Aus charttechnischer Sicht steigt nun die Spannung.
Werbung
von Jörg Bernhard

Sollte nämlich die im Bereich von 1.850 Dollar angesiedelte Unterstützungszone nicht halten, droht chartinduzierter Verkaufsdruck. Dieser könnte das gelbe Edelmetall dann in Richtung des nächsten Bodens drücken. Problem dabei: Dieser ist im Bereich von 1.800 Dollar angesiedelt, wo zugleich die langfristige 200-Tage-Linie verläuft. Ein deutliches Unterschreiten würden Chartisten als charttechnisches Verkaufssignal interpretieren. Doch manchmal entpuppt sich ein solches Signal auch als "Bärenfalle". Dies war bspw. Mitte März der Fall, als der Krisenschutz lediglich wenige Tage unter dieser Durchschnittslinie geschlossen hat und danach zu einem fulminanten Rebound ansetzte. Dieser führte innerhalb von weniger als fünf Monaten zu einem Kurssprung von über 600 Dollar.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 4,40 auf 1.865,90 Dollar pro Feinunze.
Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Rohöl: Hoffen und Bangen geht weiter

Der fossile Energieträger zeigt sich derzeit relativ orientierungslos. Die Hoffnung auf ein Eindämmen der Pandemie durch diverse vor der Zulassung stehende Impfstoffe wird durch die aktuelle Infektionslage überschattet. Mittlerweile sind in den USA 250.000 Corona-Todesopfer zu beklagen und in Japan, Russland und Europa steigt die Zahl an Neuinfektionen. Gut möglich, dass der für 19.00 Uhr anberaumte Wochenbericht der im Ölsektor tätigen US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes über die nordamerikanischen Bohraktivitäten von den Marktakteuren ausgeblendet wird.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,01 auf 41,73 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,07 auf 44,13 Dollar zurückfiel.


Bildquellen: Africa Studio / Shutterstock.com, ded pixto / Shutterstock.com

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle
    2
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Werbung

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.839,54-1,96
-0,11%
Kupferpreis7.735,00118,65
1,56%
Ölpreis (WTI)46,090,45
0,99%
Silberpreis24,200,13
0,55%
Super Benzin1,210,00
0,33%
Weizenpreis204,50-3,50
-1,68%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Wochenende -- Dow schließt höher -- VW kann CO2-EU-Vorgaben nicht erfüllen -- Merck nach Milliarden-Zukauf auf Kurs -- Moderna, BioNTech, Pfizer, KION im Fokus

Boeing-Aktie kräftig im Minus: Boeing drosselt 787-Dreamliner-Produktion weiter. Deutsche Bank besiegelt Partnerschaft mit Google zur IT-Erneuerung. Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wirtschaftsprüfer von Wirecard. Chefwechsel bei Glencore. Lufthansa kündigt Zubringerdienste für Condor. US-Jobwachstum lässt im November stark nach. EU-Haushalt für 2021 steht - allerdings nur unter Vorbehalt.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Wie hat sich Ihr Wertpapierdepot seit Jahresbeginn entwickelt?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln