27.10.2020 08:08

Goldpreis: Risikoaversion sorgt für Rückenwind

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Risikoaversion sorgt für Rückenwind | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Steigende Corona-Zahlen und sinkende Aktienkurse haben dem Goldpreis wieder über die Marke von 1.900 Dollar verholfen.
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von Jörg Bernhard

Weil unter anderem in Frankreich, Russland und den USA rekordhohe Neuinfektionen gemeldet wurden, sorgen sich die Anleger um die konjunkturelle Entwicklung und suchen Schutz in verstärkten Goldinvestments. Jenseits des Atlantiks steht mit dem Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter (13.30 Uhr) für den Monat September ein wichtiger US-Konjunkturindikator zur Bekanntgabe an. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll er gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen sein (Vormonat: +0,4 Prozent). Aus charttechnischer Sicht warten oberhalb von 1.920 Dollar signifikante charttechnische Hürden, deren Überwinden neues Kaufinteresse auslösen könnte.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 5,60 auf 1.911,30 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Leichte Erholungstendenz

Nach den markanten Verlusten der Vorwoche verzeichnet der fossile Energieträger aktuell eine leichte Erholungstendenz. Weil im Golf von Mexiko wieder einmal Bohrinseln wegen eines drohenden Hurrikans evakuiert werden, "gönnt" sich der Ölpreis auf seiner Talfahrt offensichtlich eine Atempause. Doch die Aussichten bleiben trübe. Gegen einen nachhaltigen Rebound sprechen derzeit vor allem die steigenden Corona-Zahlen, der Streit um neue US-Konjunkturhilfen sowie das steigende Ölangebot aus Libyen. Für erhöhte Aufmerksamkeit dürfte nun der Wochenbericht des American Petroleum Institute sorgen, dessen Veröffentlichung für 21.30 Uhr vorgesehen ist und die Tendenz für den morgigen Handelstag maßgeblich beeinflussen könnte.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,39 auf 38,95 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,44 auf 41,25 Dollar anzog.


Bildquellen: ded pixto / Shutterstock.com, tankist276 / Shutterstock.com

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