15.09.2015 15:10

Platin: Knapp über Sechseinhalbjahrestief

Platin und Rohöl: Platin: Knapp über Sechseinhalbjahrestief | Nachricht | finanzen.net
Platin und Rohöl
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Der seit vier Jahren zu beobachtende Abwärtstrend ist bei Platin mehr denn je intakt. Mittlerweile droht sogar ein neues Sechseinhalbjahrestief.
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von Jörg Bernhard

Erinnern Sie sich noch? Im Jahr 2008 stürzte der Platinpreis aufgrund der Finanzkrise und dem damit verbundenen globalen Konjunktureinbruch innerhalb von weniger als acht Monaten von 2.235 auf 782 Dollar (-75 Prozent) ab. Mit aktuell 960 Dollar ist das vor allem in der Automobilindustrie gar nicht so weit vom damaligen Ausverkaufsniveau entfernt. Die fundamentale ist heute allerdings deutlich besser als vor sieben Jahren, schließlich geht es der US-Wirtschaft prächtig und die chinesische Wirtschaft leidet "lediglich" unter einer nachlassenden Wachstumsdynamik. Von einer schrumpfenden chinesischen Wirtschaft befinden wir uns noch meilenweit entfernt. Mitte Juli entsprach das von den Chinesen gemeldete Wachstum für das zweite Quartal mit sieben Prozent exakt den Zielvorgaben der Regierung.
Die Hoffnung, dass in den vergangenen Wochen möglicherweise nach unten übertrieben wurde, hat an den Terminbörsen zu einem Meinungsumschwung geführt. In der Woche zum 8. September haben Großspekulanten (Non-Commercials) ihre Netto-Long-Position zum fünften Mal in Folge nach oben gefahren. Mit ihr ging es innerhalb dieses Zeitraum von 18.546 auf 25.366 Kontrakte (+36,8 Prozent) nach oben. Sollte die Unterstützung bei 950 Dollar halten, könnte ein technischer Rebound für zusätzliche Entspannung sorgen.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Platinpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Platin (Oktober) um 5,00 auf 960,40 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Warten auf die Wochenberichte von EIA und API

Medienberichten zufolge rechnet die Researchgesellschaft Genscape in den USA mit einem Rückgang der gelagerten Ölmengen. Nach Börsenschluss wird das American Petroleum Institute seinen Wochenbericht veröffentlichen. Morgen folgt dann noch das in der Energiebranche als wichtiger eingestufte Update der US-Energiebehörde Energy Information Administration. Mit einem Trendwechsel nach oben ist beim Ölpreis allerdings nicht zu rechnen - das aktuelle Überangebot und der wenig berauschende Verbrauch Chinas sind dabei die wichtigsten Bremsklötze.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,41 auf 44,41 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,27 auf 46,64 Dollar anzog.
Bildquellen: Julian Mezger

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