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08.03.2017 21:43

flatex führt Strafzinsen für Kunden ein

Kein verfrühter Aprilscherz: flatex führt Strafzinsen für Kunden ein | Nachricht | finanzen.net
Kein verfrühter Aprilscherz
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Zinsen auf Guthaben? Von wegen! flatex kehrt den Spieß um. Ab 15. März berechnet der Onlinebroker Straf­zinsen, wenn Kunden Geld auf dem Konto parken.
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Da wird sich manch Anleger verwundert die Augen reiben. Der Onlinebroker flatex bittet seine Kunden mit einem Negativzins zur Kasse. "Wir führen zum 15. März einen Negativzins von 0,4 Prozent für all unsere Kunden ein", so Frank Niehage, Vorstandschef der Fintech Group. Der Strafzins gelte "unabhängig davon, wie viel Einlagen sie bei flatex haben", so Niehage.

Als Begründung führt flatex die Niedrigzinspolitik der EZB ins Feld, die Banken Strafzinsen von minus 0,4 Prozent für gehortete Gelder bei der Notenbank in Rechnung stellt. In letzter Zeit hatten auch andere Banken unter Verweis auf die EZB-Politik Negativzinsen zum Ärger ihrer Kundschaft eingeführt.

Alternativen für flatex-Kunden

flatex-Kunden müssen laut Niehage im Schnitt mit Zusatzkosten von 40 Euro pro Jahr rechnen. Die neue Gebühr kann jedoch auch bedeutend höher ausfallen. Grundsätzlich gilt: je höher die Einlagen, desto höher die Zusatzkosten. Anlegern, die nicht bereit sind, Strafzinsen auf ihre Einlagen zu zahlen, bleibt nur der Wechsel zu anderen Anbietern.

Stiftung Warentest vergleicht Depotkosten

Wer nach günstigen Alternativen Ausschau hält, kann im Broker-Vergleich auf finanzen.net die Konditionen führender Anbieter vergleichen. Einen ausführlichen Vergleich der Depotkosten verschiedener Banken finden Anleger auch in Ausgabe 12/2016 von Finanztest. Die Warentester haben 38 Filial- und Direktbanken verglichen und erhebliche Unterschiede bei Depot- und Ordergebühren ermittelt.1

Als "unschlagbar günstig" bezeichnet die Stiftung Warentest die Gebühren, die Anleger im Festpreis-Depot von finanzen.net Brokerage erhalten.2 Hier errechnet Finanztest Gesamtkosten von lediglich 30 Euro pro Jahr in einem Depot mit elf Positionen und sechs Orders pro Jahr (Ordergrößen von 6.000 Euro und 12.000 Euro) und einem Depotvolumen von 96.000 Euro. Zum Vergleich: Laut Stiftung Warentest zahlen Anleger bei den Top-10 Filialbanken im Durchschnitt 392,50 Euro pro Jahr.

Passend zum Thema:

» Die Konditionen im Brokerage-Depot von finanzen.net
» Broker-Vergleich: Welche Onlinebroker bieten überzeugende Konditionen?
» Finanztest: Zu hohe Depotkosten: Sparpotenzial bis zu 627 Euro im Jahr!

1) Quelle: Finanztest, Ausgabe 12/2016, abrufbar unter https://www.test.de/Wertpapierdepots-im-Test-4864312-0/

2) Getestet wurde das Festpreis-Depot der OnVista Bank, dessen Gebührenstruktur identisch mit dem finanzen.net Brokerage-Depot ist.

Bildquellen: Flatex
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